Wilhelmshaven und Friesland starten Kampagne „Im Alter sicher Leben“

Weil in der Region die Anzahl an sogenannten „Enkel-Trick“ Fällen zunimmt, haben die Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland jetzt gemeinsam die Kampagne „Im Alter sicher Leben/ Gemeinsam –Füreinander“ gestartet. Gestern (28.10.) stellten sie die Aktion mit der Polizei Friesland/ Wilhelmshaven vor. Demnach sollen Menschen, die das 70.Lebensjahr vollendet haben, künftig ein Informationspaket per Post erhalten. Was darin enthalten ist, erklärt der Koordinator der Prävention bei der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland Peter Lewald.

Foto: Lukas Iben/ Radio Jade

Wilhelmshaven und Friesland starten Kampagne „Im Alter sicher Leben“

[Wilhelmshaven/ Friesland] Der sogenannte Enkeltrick ist vielen bekannt. Trotzdem steigen die Fälle von solchen Verbrechen immer weiter. Auch hier in der Region hat die Polizei vermehrt damit zu tun. Das kommt dadurch, dass die Täter*innen immer wieder neue Varianten vom alten Trick nutzen. Hinzu komme, dass die Pandemie den Betrüger*innen in die Hände spielt, so der Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven Friesland Heiko von Deetzen.

Zum Teil gab es sogar Fälle, bei denen sich die Täter*innen als Mitarbeitende des Gesundheitsamtes ausgegeben haben. Jetzt stellen sich die Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland gemeinsam dem Problem. Es soll besser informiert werden, um solche Verbrechen zu verhindern. Die Opfer erleiden nicht nur einen finanziellen Schaden, sagt Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist.

Die Kampagne trägt den Namen „Im Alter sicher Leben/ Gemeinsam – Füreinander“ und ist von der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland initiiert worden. Kernbestandteil der Aktion sind Informationspakete, die per Post an Bürger*innen über 70 gesendet werden. Darin wird über die verschiedenen Facetten der Enkeltricks informiert. Außerdem hat die Polizei auch mit einigen Betroffenen Interviews geführt. Und das hatte ein konkretes Ziel, erzählt Peter Lewald, Koordinator der Prävention bei der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland.

Diese Videos lädt die Polizei auf ihrer Homepage hoch. Peter Lewald ist dankbar, dass die Betroffenen dazu bereit waren ein Interview zu führen. Oft schämen sich Opfer solcher Straftaten nämlich, dass sie darauf reingefallen sind. Außerdem war es für die Polizei nicht leicht den Kontakt aufzunehmen, so Lewald.

Wilhelmshaven und Friesland hoffen jetzt darauf, dass durch die Kampagne „Im Alter sicher Leben/ Gemeinsam – Füreinander“ die Fallzahlen rund um den Enkeltrick zurückgehen. Wer einen Anruf erhält und den Verdacht hat, dass es sich dabei um eine Betrugsmasche handelt, soll die Polizei kontaktiert. Die wird dann versuchen den Sachverhalt zu klären und die betroffene Person dabei zu unterstützen.

Foto: Lukas Iben/ Radio Jade

Seniorenbeirat in Jever auf Suche nach Nachfolge

Wahlen gab es  in den vergangenen Wochen und Monaten einige. Bei den  Kommunal- und Bundestagswahlen haben sich zahlreichen Kandidierende zur Wahl gestellt, nur bei der Seniorenbeiratswahl in Jever blieb der Wahlzettel leer. Denn in ganz Jever hat sich niemand gefunden, der kandidieren wollte und so musste die Wahl erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Das liegt vielleicht auch daran, dass viele gar nicht wissen, was der Seniorenbeirat macht. Deshalb haben wir Lukas Iben mal zum noch amtierenden Seniorenbeirat geschickt.

Foto: Bente Hoeft-Heyn/Radio Jade

ERLAUBT; sämtlich bilder der internetseite des SCHLOSSMUSEUMS dürfen benutzt werden, Antje Sander (Leiterin) hat es Fabian telefonisch erlaubt

Seniorenbeirat in Jever vorerst ohne Nachfolger

[Jever] Der Seniorenbeirat in Jever sucht noch weiterhin nach Bewerber*innen für die nächste Amtszeit. Ursprünglich war die Wahl vom nächsten Seniorenbeirat auf den 05. Oktober gelegt. Bis zur Wahl ging aber keine Bewerbung ein. Der vorherige Seniorenbeirat führt jetzt die Arbeit kommissarisch weiter. Die nächste Wahl soll im Frühjahr 2022 stattfinden, so der Fachbereichsleiter für soziale Dienste in Jever, Andre Heeren.

Bildquelle: Schlossmuseum Jever

Booster-Impfungen weiter für alle über 70 Jahren

[Hannover] Trotz der steigenden Inzidenz bleiben die Booster-Impfungen erst mal nur für die Personen zugänglich, die über 70 Jahre alt sind. Das hat der Leiter des Coronakrisenstabes Heiger Scholz in der Landespressekonferenz betont. Damit basiert das momentane Impfverfahren auf den Empfehlungen der ständigen Impfkomission. Auch Menschen, die immungeschwächt sind oder nur eine einmalige Impfung von Johnson & Johnson erhalten haben, können auch diese Drittimpfung erhalten. Die Regierungssprecherin Anke Pörksen erklärt, warum andere Prioritätsgruppen die Drittimpfung vorerst nicht erhalten:

Foto: Mariia Symchych-Navrotska (Getty Images)

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