The Bellfuries: Workingman’s Bellfuries

Da wünscht man sich glatt das Album auf Singles und eine Jukebox dazu. Diese Scheibe klingt, als hätte die Band es jungen Elvis Presley eine Reihe Everly Brothers-Songs aufgenommen. Das ist natürlich retro, aber so charmant gemacht, dass sich keine Nostalgie einstellt. Rock’n’Roll und früher US-Sixtiespop ohne Augenzwinkern und Pomade können erstaunlich viel Spaß machen.

Tracklist:

Loving Arms
Bad Seed Sown
Why Dou You Haunt Me?
Make The Mystery No More
Letter To My Maybe Baby
Beaumont Blues
Just Remembering
She’s A Woman
Under The Light Of The Moon
Baltimore
An Illusion Believed

Alex Mofa Gang: Die Reise zum Mittelmaß der Erde

Alex Mofa Gang fahren auf einer Straße, die Bands wie Madsen und Revolverheld auch schon genommen haben, während die Staubwolke der Beatsteaks sich weit voraus setzt. Dieses Debütalbum ist extrem radiotauglich geworden, ohne auf den nötigen Drive zu verzichten – man darf gespannt sein, welche nächste Abzweigung das Berliner Quintett nehmen wird.

Tracklist

01 Nimm die Beine in die Hand
02 Paris! Berlin! Schwerin!
03 Unser Haus
04 Die Reise zum Mittelmaß der Erde
05 Herz über Kopf
06 Immer noch so jung
07 Lieber ganz alleine (als immer einsam sein)
08 Viel zu viel
09 Wenn du dich umdrehst
10 Nimm deine Lügen mit
11 Alles wie es war

Erlaubt, kam per Presskit

Greybeards: Longing To Fly

Im Plattenregal des jungen schwedischen Quartett aus dem norrländischen Gävle stehen offensichtlich vor allem Werke der Foo Fighters, der Hellacopters und von Drivin’N’Cryin. Ihr amerikansich geprägter Hardrock besticht durch knackige melodiöse Songs, eigenwillig-markanten Gesang und eine angenehme Oldschool-Anmutung. Taugt.

Memories
Let It Out
We’ll Never Die
Take The Fight
Eversince
Burning Man
Dancing All Along With You
Future Designs
With You
Home

V.A.: Falscher Ort, falsche Zeit

Dieser Sampler wirft einen spannenden und unterhaltsamen Blick in die Zeit zwischen Neuer Deutscher Welle und Hamburger Schule. Dabei werden fast vergessener Perlen von schrammeligem Indiepop aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geborgen, die durch Witz, Spielfreude und die Lust am Unperfekten begeistern. Eine wahre Fundgrube.

01 Die Profis – Falscher Ort, falsche Zeit
02 Die Antwort – Die Nacht, die niemand haben wollte
03 Family 5 – Du wärst so gern dabei
04 Start! – Wie du das machst
05 Die Tanzenden Herzen – Tanzfläche
06 Stunde X – Hey, du!
07 Jetzt! – Vielleicht Menschen
08 Merricks – Wieder an Land
09 The Venue – Wien ist anders
10 S-Chords – Voran! Voran!
11 Huah! – Was soll ich mit der Welt, wenn ich dich nicht hab?
12 Der Böse Bub Eugen – Ich will alles
13 Die Time Twisters – Sonst …
14 Painting By Numbers – Lied für Werner Enke
15 Hermann’s Orgie – Hamburg
16 Raumpatrouille Rimini – Wieder Sommer
17 Mobylettes – Da Doo Ron Ron
18 Dextrin – Robsi Music
19 Fenton Weills – Als der Regen kam

Erlaubt, kam mit Presskit

Last Days of April – Sea of Clouds

Die schwedische Band hat sich vom Emo-Rock ihrer frühen Tage konsequent weiterentwickelt und ist auf ihrem neunten Album irgendwo zwischen den Lemonheads und den Mittsiebzieger-Alben Neil Youngs angekommen. Eine analog-warme Musik mit schönen Songs ohne modischen Firlefanz.

01. The Artist
02. The Way Things Were
03. Oh Well
04. The Thunder & The Storm
05. Everybody Knows
06. Sea of Clouds
07. Someone for Everyone
08. Every Boy’s Dream
09. Get You

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