erlaubt; kam per pm

Baustart Wiesbadenbrücke steht kurz bevor

[Wilhelmshaven] Nachdem die Abbrucharbeiten auf dem Areal der Wiesbadenbrücke in Wilhelmshaven bereits im Mai abgeschlossen wurden, werden derzeit die Ausschreibungsunterlagen für den ersten Bauabschnitt erstellt. Im Zuge der Erschließung wurde der Boden saniert, die Schmutzwasser- und Regenwasserkanalisation gelegt und eine Asphaltbaustraße errichtet, berichtet die Wilhelmshavener Zeitung. Bereits zwei Wochen vor Ablauf des Zeitplans konnten die Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Das Ausschreibungsverfahren soll noch im Dezember auf den Weg gebracht werden. In insgesamt drei Abschnitten errichtet die Wohnungsbaugenossenschaft „Spar und Bau“ rund 300 Mietwohnungen auf der Wiesbadenbrücke.

 

Bildquelle: Spar und Bau

ERLAUBT, telf. Absprache

Sechseinhalb Jahre Haft für Einbruchsserie

[Oldenburg/Wilhelmshaven/Jever] Vor dem Oldenburger Landgericht wurde im Prozess um eine Einbruchsserie im Nordwesten der Hauptangeklagte zu einer Gefängnisstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt. Ein Mitangeklagter wurde zu knapp drei Jahren verurteilt, da er nur an drei Einbrüchen beteiligt war. Dem Hauptangeklagten werden 80 Einbrüche zur Last gelegt. Verurteilt wurde er aber nur wegen 45 Taten, da in diesen Fällen die Beweislage erdrückend war. Schwerpunktziele bei der Einbruchsserie waren unter anderem Vechta, Cloppenburg, Jever und Wilhelmshaven. Die Cloppenburger Sonderkommision konnte mit Hilfe von Telefonüberwachungen und eines Peilsenders den Mann überführen.

 

Bildquelle: Landgericht Oldenburg

erlaubt

Geflügelbetriebe gesperrt

[Niedersachsen] Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat gestern (14.11.)  27 Geflügelbetriebe gesperrt. Neun Betriebe hatten durch eine giftige Substanz verunreinigtes Futtermittel von einem Hersteller aus Nordrhein-Westfalen an ihre Tiere verfüttert. Unklar ist noch, ob vor den Sperren belastete Tiere oder Eier in den Handel gelangt sind. Bei der giftigen Substanz soll es sich um eine krebserregende Chlorverbindung handeln. Bei den Betrieben handelt es sich um Hähnchenmast-, Legehennen- und Putenmastbetriebe unter anderem aus dem Landkreis Ammerland und dem Zweckverband Jade-Weser. Zudem sind sieben Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen betroffen. Eine akute Gefahr für die Gesundheit bestehe aber nicht, heißt es aus dem Ministerium.

 

Foto: Vera Preiss

ERLAUBT

Zeugen für mögliche Körperverletzung gesucht

[Zetel] Die Polizei in Zetel ist auf der Suche nach Zeugen für eine mögliche Körperverletzung, die sich bereits am Montagabend (12.11.) zugetragen haben soll. Ein 27-Jähriger aus Zetel gab an, gegen 19:15 Uhr von Neuenburg aus auf der Pohlstraße unterwegs gewesen zu sein. Hinter der Brücke am Zeteler Tief sei er unvermittelt von einer dunkel gekleideten Person angegriffen worden, die jedoch nach Gegenwehr von ihm abließ. Der 27-Jährige wurde nicht schwer verletzt, ist jedoch in ärztlicher Behandlung gewesen. Aufgrund der unklaren Sachlage ist die Polizei auf der Suche nach Zeugenhinweisen. Personen, die sich zwischen 17 und 21 Uhr am Zeteler Tief aufgehalten haben und Abgaben zur Sachlage machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Wilhelmshaven oder Zetel in Verbindung zu setzen.

 

Foto: Fabian Metzner

erlaubt

Amtstierärzte werden nicht belangt

[Oldenburg] Im Zusammenhang mit den aufgedeckten Tierschutzverstößen auf einem Schlachthof in Oldenburg wird es keine disziplinarischen Maßnahmen gegen Amtstierärzte geben. Für einen Verstoß der Veterinäre gegen den Tierschutz gebe es keine Hinweise, so ein Sprecher der Stadt Oldenburg gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk. Das Deutsche Tierschutzbüro, das heimlich gemachte Videoaufnahmen aus dem Schlachthof erhalten und veröffentlicht hatte, forderte allerdings weiterhin auch personelle Konsequenzen. Ihrer Meinung nach hätten Veterinäre bei der Tierquälerei nur zugesehen. Der Schlachthof war Anfang der Woche stillgelegt worden, nachdem zahlreiche namhafte Fleischabnehmer die Zusammenarbeit aufgekündigt hatten.

 

Foto: Deutsches Tierschutzbüro e.V.

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