Urteil gefährdet Flohmärkte am Sonntag

[Wilhelmshaven/Friesland] Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg könnte zur Folge haben, dass in Niedersachsen ab 2018 am Sonntag keine Flohmärkte mehr genehmigt werden dürfen. Im April entschied das Gericht unter anderem, dass gewerbliche Floh- und Trödelmärkte bei denen das wirtschaftliche Interesse im Vordergrund steht, an Sonn- und Feiertagen grundsätzlich unzulässig seien. Auch bei uns in der Region finden traditionell sonntags Flohmärkte statt. Diese wären dann ebenfalls von dem Urteil betroffen. Nur in Ausnahmefällen könnten Märkte nach einer Einzelprüfung zugelassen werden. Dafür müsste aber ein besonderer Anlass vorliegen.

 

Foto: Christoph Deuschle

Waggons sollen zu Hotelzimmern umgebaut werden

[Sande] Auf dem Vorplatz des Nordseehostels in Sande sollen zwei Waggonzüge zu neuen Hotelzimmern umgebaut werden. Im Rondell auf dem Vorplatz liegen bereits die Schienen, auf denen die zwei Eisenbahnwaggons stehen sollen, berichtet die Wilhelmshavener Zeitung. Besitzer Heiner Sjuts hat sie für über 17.000 Euro einem Eisenbahnmuseum in Weimar abgekauft. Nun sollen sie so umgebaut werden, dass im Inneren jeweils vier Schlafabteile entstehen. Bis zum Sommer 2019 sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein.

 

Foto: Eva Forkel

erlaubt

Kinderkrippe „Hummel Hus“ ist eröffnet

[Wilhelmshaven] Im Wilhelmshavener Stadtteil Fedderwarden ist heute (20.10.) die Kinderkrippe im „Hummel-Hus“ eröffnet worden. Neben dem schon bestehenden Kindergarten haben in dem Gebäude jetzt auch 14 Krippenkinder Platz. Dazu Doris Tjarks, Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes Wilhelmshaven/Friesland.

 

Foto: Maren Bruns

ERLAUBT

FDP-Fraktion will Übernahme des JWP Info-Centers vorantreiben

[Wilhelmshaven] Die FDP-Fraktion im Wilhelmshavener Rat möchte die Übernahme des JadeWeserPort Info-Centers beschleunigen. Dies teilt der Fraktionsvorsitzende Michael von Teichmann in einer Pressemitteilung mit. Das Land Niedersachsen hatte angekündigt das Info-Center nicht weiter betreiben zu wollen. Die Stadt Wilhelmshaven hat dazu bereits im Juli beschlossen es zu übernehmen. Dafür möchte das Land im Gegenzug Mittel zur Renovierung und Erneuerung der Ausstellung bereitstellen. Die FDP-Fraktion möchte nun in der nächsten Woche im Finanzausschuss beantragen, dass im Nachtragshaushalt für das Center Geld eingeplant wird. Denn nur so könnte ein Vertragsabschluss mit dem Land erreicht und eine Schließung zum 1. Januar vermieden werden, heißt es weiter.

 

Foto: Serafia Johansson

Erlaubt

Kommunalaufsicht stimmt Eigenanteil zu

[Wilhelmshaven] Die Kommunalaufsicht hat dem Eigenanteil zur Finanzierung für den Neubau des Klinikums in Höhe von 53,1 Millionen Euro zugestimmt. Die Klinikum Wilhelmshaven gGmbH hat für den Bau des Klinikums 171,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Förderbescheid des Landes Niedersachsen in Höhe von über 99 Millionen Euro ist bereits am Dienstag (17.10.) eingegangen. Geplant sind Darlehensaufnahmen der Stadt ab dem Jahr 2020, die anschließend über Gesellschafterdarlehen an die Klinikum gGmbH weitergereicht werden sollen. Diese sind dann vom Klinikum an die Stadt zu tilgen, sodass es insgesamt zu keiner Belastung für den städtischen Haushalt kommen soll. Mit der Genehmigung dieser Darlehen ist für die Klinikum gGmbH die Gesamtfinanzierung des Neubaus gesichert.

 

Foto: Niklas Riebensahm

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