ERLAUBT

Kommunalaufsicht stimmt Nachtragshaushalt zu

[Wilhelmshaven] Die niedersächsische Kommunalaufsicht hat dem Doppelhaushalt 2017/18 der Stadt Wilhelmshaven zugestimmt. Damit ist der Weg für die Ausschreibung der Stelle eines vierten Dezernenten, der die Aufgabe des Kämmerers übernehmen soll, geebnet, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Zudem sollen in den kommenden Monaten die erforderlichen Maßnahmen zur Gründung einer neuen Gesellschaft zur Wirtschaftsförderung getroffen werden. Außerdem stehen durch die Zustimmung auch 50.000 Euro für die Projekte von Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen zum Stadtgeburtstag 2019 zur Verfügung. Aktuell werden in den Jahren 2018 bis 2021 bei einem Haushaltsvolumen von rund 260 bis 270 Millionen Euro kleine Jahresüberschüsse im Bereich von einer Million Euro ausgewiesen, heißt es weiter.

 

Foto: Fabian Metzner

erlaubt (www.nabu.de)

Wolf im Landkreis Wittmund gesichtet

[Wittmund] Im Harlingerland wurde erstmals ein Wolf beobachtet. Ein Naturfotograf aus Wittmund konnte ihn mit seiner Wildkamera im Knyphauser Wald fotografieren. Wie das Jeversche Wochenblatt mitteilt, löste die automatische Fotofalle der Wildkamera an vier Tagen im Juni aus. Die Bilder wurden vom Wolf-Monitoring der Landesjägerschaft in Hannover ausgewertet und bestätigt, dass es sich um einen Wolf handele.

 

Foto: Christoph Bosch (NABU)

erlaubt

Jugendliche bemerken Schwelbrand

[Wilhelmshaven] Am Banter See in Wilhelmshaven hat Montagnachmittag (16.07.) ein Baum gebrannt. Jugendliche, die in der Nähe des Sees waren, haben den starken Qualm entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr versuchten die Jugendlichen den Brand mit Wasserflaschen und Wasser aus dem Banter See zu löschen.  Zur Löschung des Brandes musste eine Öffnung in den Stamm des Baumes gesägt werden. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass eine fremde Zündquelle in die Öffnung des Stammes gebracht wurde, sodass sich im Innern des Baumes ein Feuer entzünden konnte. Dennoch warnt die Polizei vor der erhöhten Brandgefahr, durch die langanhaltende Trockenheit.

 

Foto: Fabian Metzner

erlaubt

Umschluss der Schmutzwasserentsorgung

[Schortens/Jever] Der ehemalige Fliegerhost Jever, sowie die Wohnsiedlung des Schortenser Stadtteils Upjever haben nun offiziell den Umschluss der Schmutzwasserentsorgung bestätigt. Doch schon seit einiger Zeit sind dadurch Konflikte zwischen Jever und Schortens entstanden, da Upjever zuvor an die Abwasserentsorgung in Jever angeschlossen war und somit auch einen Einfluss auf die Gebührenhöhe genommen hat. Doch für Gerhard Böhling, Bürgermeister der Stadt Schortens, sind es nicht nur die niedrigeren Kosten für die Bürger Upjevers die zur Änderung der Entsorgung führten:

 

Foto: Michelle Steinmetz

ERLAUBT, telf. Absprache

Diebesbande vor Gericht

[Oldenburg] Vier Männer aus Serbien müssen sich seit gestern (17.07.) vor der 1. Großen Strafkammer des Oldenburger Landgerichts verantworten. Sie sollen von 2016 bis 2017 in 62 Wohnhäuser im gesamten Nordwesten eingebrochen sein. Auch in Varel, Bockhorn, Jever und Wilhelmshaven soll die Bande umtriebig gewesen sein. Wie verschiedene Medien berichten, seien die Täter in nur einer Nacht in bis zu sechs Häuser eingebrochen. Die Täter seien für ihre Einbruchsserie teilweise sogar extra aus Serbien angereist. Eine Sonderkommission der Polizei Cloppenburg konnte die Täter stellen, in dem sie an die Tatfahrzeuge Peilsender angebracht hatten. Dadurch konnten die Handys der Angeklagten zu den jeweiligen Tatorten zugeordnet werden. Durch die Einbruchsserie der Bande wurde zudem der Einbruchsparagraph verschärft – Die Mindesthaftstrafe für Einbruchsdelikte liegt nun bei einem Jahr. Die Staatsanwaltschaft forderte von dem Hauptangeklagten zudem 160.000 Euro aus der Beute zurück.

 

Bildquelle: Landgericht Oldenburg

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