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Eltern fordern Trägerschaftsverzicht vom Landkreis

[Wangerooge] Eltern auf der Insel Wangerooge haben den Landrat des Landkreises Friesland, Sven Ambrosy, aufgefordert, die Trägerschaft des Wangerooger Kindergartens an die Gemeinde abzutreten. Das berichtet die Nordwest-Zeitung. Außerdem forderten die Eltern, dass das Deutsche Rote Kreuz (DRK) nicht der Betreiber des Kindergartens wird. Eine entsprechende Petition ist bereits angelaufen. Der Kreistag hatte Ende Juni beschlossen, die Trägerschaft des Kindergartens zu übernehmen und dem DRK Jeverland den Betrieb zu überantworten. Der vorherige Träger, das oldenburgische Rote Kreuz, war in Kostenfragen mit der Gemeinde in Streit geraten und hatte die Trägerschaft niedergelegt. Die Gemeinde Wangerooge hatte vor der Kreistagssitzung noch eine eigene Trägerschaft angedacht.

Foto: Vera Preiss

Kommentar: Die Situation bei der Bundeswehr

Was der Sprecher der Gewerkschaft „Ver.di“, Frank Oltmanns, schon im Zuge der Diskussion um das Marinearsenal vor einigen Monaten als Befürchtung in Aussicht stellte, scheint sich nun zu bestätigen. Die Personalsituation im Arsenal scheint sich auf die Einsatzfähigkeit der deutschen Marine auszuwirken. Bis zu 48 Monate könnten einige Einheiten der Marine nicht genutzt werden. Das schrieb am Samstag das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und bezog sich dabei auf ein internes Papier der Marine. Ein Kommentar von Jan Bredol:

erlaubt

Polizei geht beim St.-Marien-Stift von Brandstiftung aus

[Varel] Die Polizei geht im Zusammenhang mit dem Brand des St.-Marien-Stifts in Varel nun von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Am Freitagabend war durch den Brand einer Matratze im Abstellraum der Pflegeeinrichtung ein größeres Feuer entstanden, das von der Feuerwehr noch am Abend gelöscht werden konnte. Drei Personen erlitten dabei Rauchgasvergiftungen, 62 Bewohner der Einrichtungen mussten umquartiert werden. Der Geschäftsführer der Friesland-Kliniken, Frank Germeroth, zur derzeitigen Situation im Stift:

Zeugen, die am Freitagabend im Bereich des St. Johannes Hospitals und des St.-Marien-Stifts Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wilhelmshaven unter 04421 942 0 zu melden..

Foto: Fabian Metzner

Einsatzfähigkeit der Marine fraglich

[Rostock/Wilhelmshaven] Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ ist die Einsatzfähigkeit der deutschen Marine derzeit fraglich. Aus einem internen Papier zum Materialerhaltungsplan 2021 bis 2025, das dem Magazin vorliege, gehe hervor, dass internationale Verpflichtungen durch langfristige Ausfälle von Schiffen und Booten gefährdet werden könnten. Grund dafür seien Verzögerungen bei Wartungsvorhaben, die mit mangelnden Personalkapazitäten im Marinearsenal zusammenhingen. Bei insgesamt 36 Einheiten, darunter Fregatten, Korvetten, U-Boote und Versorgungsschiffe sei mit Wartungsverzögerungen von bis zu 18 Monaten zu rechnen. Im äußersten Fall könnten die Einheiten dann bis zu 48 Monate nicht genutzt werden. Der Chef des Stabes im Marinekommando notierte im Papier, dass das dramatische Ausmaß der Instandsetzungskrise hiermit deutlich werde. Das Marinekommando verwies gegenüber dem „Spiegel“ allerdings auf bereits geschaffene zusätzliche Stellen, das Marinearsenal wollte sich zum Sachverhalt auf Anfrage von Radio Jade bis jetzt nicht äußern.

Foto: Martina Nolte

ERLAUBT

Körperverletzung vor Diskothek

[Sande] In einer Diskothek in Sande kam es am Sonntagmorgen zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 20-jähriger Besucher der Diskothek wurde vor dem Lokal von einer größeren Personengruppe aufgehalten. Im Verlauf eines Streites liefen mehrere Personen aus der Gruppe auf den jungen Mann zu und schlugen auf ihn ein. Das Opfer wurde im Sander Krankenhaus behandelt. Er konnte keine genauen Angaben zu der Personengruppe machen. Die Polizei Jever bittet mögliche Zeugen des Vorfalls daher, sich unter 04461 921 10 zu melden.

Foto: Fabian Metzner

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