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Die toten Pottwale werden am Jade-Weser-Port zerlegt

Ein ungewöhnliches Bild gab es am Samstag (16.01.) am Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven: Zwei riesige tote Pottwale, aufgebahrt in noch riesigeren Wannen aus dicker Plastikfolie. Eine Woche lang lagen die beiden toten Pottwale vor Wangerooge. Sie waren an der Ostspitze der ostfriesischen Insel angespült worden. Am Freitagvormittag hatten bereits Bagger die Kadaver auf Wangerooge an die Wasserkante geschleppt. Mit Seilen wurden die Pottwale dann an den Schleppern befestigt, ins Meer gezogen und nach Wilhelmshaven gebracht, so die niedersächsische Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz.

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Wangerooge: Wie geht es weiter mit den Pottwalen?

Wangerooge ist derzeit überall in den großen Medien ein Thema – der Grund: die zwei toten Pottwale die am Freitag an die Ostspitze der Insel angespült worden sind. Bislang ist aber noch unklar woran die Tiere genau gestorben sind. Derzeit werden Proben an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover untersucht. Das sich Pottwale aber in diese Gegend verirren ist nicht neu, so Georg Scheiffarth von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer.


Nun wollen die Behörden entscheiden, wie die Wale abtransportiert werden sollen. Geplant ist, die 12 und 13 Meter langen und rund 30 Tonnen schweren Jungbullen im Laufe der Woche zu bergen. Zuständig für das teure und aufwendige Unterfangen ist das Land Niedersachsen, da die Wale außerhalb der Gemeindegrenze im Nationalpark Wattenmeer angespült wurden. Aktuell ist der Strandabschnitt rund um die beiden Pottwale weiträumig abgesperrt. Denn die Gefahr, dass die toten Meeressäuger explodieren, ist wegen der Faulgase im Inneren der Tiere extrem angestiegen.

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