ERLAUBT

Thales bleibt in Wilhelmshaven

[Wilhelmshaven] Das Unternehmen Thales hält weiterhin an seinen Standort in Wilhelmshaven mit rund 80 Mitarbeitern fest. Das bestätigte die Konzernzentrale dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Andreas Wagner. Am Freitag seien die Mitarbeiter über diesen Schritt informiert worden. Grund für diese Entscheidung ist ein unvorhersehbarer Auftrag für den Bau von fünf Korvetten für die Marine. Wilhelmshaven ist hierbei für wesentliche Teile des Auftrages zuständig. Die neuen Schiffe sollen zwischen 2022 und 2025 ausgeliefert werden. Im Juli des vergangenen Jahres hatte der Konzern angekündigt den Standort in Wilhelmshaven zu halbieren und die Belegschaft nach Kiel zu versetzen. Dies sei nun vom Tisch, so der Oberbürgermeister.

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Brand in Auferstehungskapelle

[Bockhorn] Heute früh (22.09.) wurde in der Auferstehungskapelle in Bockhorn ein Feuer entdeckt. Der Küster alarmierte die Feuerwehr und versuchte den Brand zu löschen. Nach bisherigen Erkenntnissen brachen bislang unbekannte Täter die Tür der Kapelle auf, stapelten mehrere Bibeln aufeinander und haben die Holzbänke zusammengeschoben und dann angezündet.  Dank des schnellen Eingreifens des Küsters konnte Schlimmeres verhindert werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich unter der Rufnummer 04451 923-0 mit den Beamten in Verbindung zu setzen.

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Tourismuswissenschaftler sehen Potential in Wilhelmshaven

[Wilhelmshaven] Der Tourismus in Wilhelmshaven garantiert rechnerisch das Einkommen von rund 4000 durchschnittlich verdienenden Bürgern. Das zeigt eine Studie der dwif-Consulting GmbH in München über den Tourismus in der Stadt. Diese hatte die Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH in Auftrag gegeben. Das berichtet die Wilhelmshavener Zeitung. Den meisten Umsatz durch den Tourismus machen das Gastgewerbe und der Einzelhandel. Der Studie nach entfallen zudem 44 Tagesreisende auf je einen Einwohner pro Jahr. Darunter fallen Ausflügler und Geschäftsreisende. Damit liegt Wilhelmshaven knapp über dem Bundesdurchschnitt. Da gerade Städte beliebte Ziele für Ausflüge sind, gehen die Münchner Wissenschaftler davon aus, dass Wilhelmshaven in diesem Bereich noch erhebliches Potenzial hat. Die politischen Gremien der Stadt beraten derzeit über den Entwurf eines Tourismus-Konzeptes zur Steigerung der Attraktivität Wilhelmshavens.

 

Foto: Rene Spielmann

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Vier sozialpädagogische Fachkräfte für Wilhelmshaven

[Wilhelmshaven] Die Stadt Wilhelmshaven bekommt vom Niedersächsischen Sozialministerium vier sozialpädagogische Fachkräfte für sogenannte Brennpunktschulen. Das geht aus einem Schreiben des Ministeriums hervor. Die Schulsozialarbeiter sollen eng mit der Jugendhilfe oder den Beratungsstellen zusammenarbeiten und die Schulen bei der Elternarbeit entlasten. Weitere Arbeitsbereiche sollen Konfliktprävention, Schulverweigerung sowie Unterstützung bei der Integration sein. Wilhelmshaven ist eine von 19 Städten in Niedersachsen, die diese Stellen bekommen. Grund für die Auswahl waren verschiedene Indikatoren wie beispielsweise die Arbeitslosenquote oder die Zahl an Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren.

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