ERLAUBT

Wangerooge: Wie geht es weiter mit den Pottwalen?

Wangerooge ist derzeit überall in den großen Medien ein Thema – der Grund: die zwei toten Pottwale die am Freitag an die Ostspitze der Insel angespült worden sind. Bislang ist aber noch unklar woran die Tiere genau gestorben sind. Derzeit werden Proben an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover untersucht. Das sich Pottwale aber in diese Gegend verirren ist nicht neu, so Georg Scheiffarth von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer.


Nun wollen die Behörden entscheiden, wie die Wale abtransportiert werden sollen. Geplant ist, die 12 und 13 Meter langen und rund 30 Tonnen schweren Jungbullen im Laufe der Woche zu bergen. Zuständig für das teure und aufwendige Unterfangen ist das Land Niedersachsen, da die Wale außerhalb der Gemeindegrenze im Nationalpark Wattenmeer angespült wurden. Aktuell ist der Strandabschnitt rund um die beiden Pottwale weiträumig abgesperrt. Denn die Gefahr, dass die toten Meeressäuger explodieren, ist wegen der Faulgase im Inneren der Tiere extrem angestiegen.

ERLAUBT

Wangerooge: Zwei Pottwale vor Wangerooge gestrandet

Spaziergänger haben heute Nachmittag an der Ostspitze von Wangerooge zwei gestrandete Pottwale gefunden. Die zwölf Meter langen Tiere liegen etwa 250 Meter voneinander entfernt. Vertreter von Mellumrat, Nationalpark, Ordnungsamt und Polizei haben die Großwale begutachtet. Der Landkreis Friesland soll nun entscheiden, was mit den Kadavern geschehen soll. Bislang ist dies der erste Entdeckung von Pottwalen vor Wangerooge.

1 381 382 383 384 385 390