Kein Aus für Kohlekraftwerk

[Wilhelmshaven] Das Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven wird auch nach dem Ausstieg des größten Gesellschafters weitergeführt. Das bestätigte eine Sprecherin vom zweitgrößten Anteilseigner des Kraftwerks der Wilhelmshavener Zeitung. Der Verkauf der Beteiligung am Kohlekraftwerk sei nicht geplant, so die Sprecherin. Die wirtschaftlichen Perspektiven seien weiterhin positiv. Im vergangenen Monat hatte der Energiekonzern Engie angekündigt mehrere Kohlekraftwerke in Deutschland und den Niederlanden an die Investmentgesellschaft Riverstone Holdings verkauft zu haben. Davon betroffen ist auch das Kraftwerk in Wilhelmshaven. Grund für den Verkauf ist, dass Engie den Anteil der Kohle an den weltweiten Stromerzeugungskapazitäten senken will. Engie erwartet, dass der Verkauf voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 abgeschlossen sein wird.

Foto: engie-kraftwerke.de

ERLAUBT

Accumer Mühle steht im Unesco-Verzeichnis

[Accum] Die Accumer Mühle gehört seit der vergangenen Woche zum Immateriellen Unesco-Weltkulturerbe. Man habe den Bescheid am Mittwoch erhalten, so der Vorsitzende des Mühlenvereins in Medienberichten. Damit habe man in Friesland ein Alleinstellungsmerkmal. Der Eintrag in das Verzeichnis sei zwar mit keiner finanziellen Unterstützung verbunden, jedoch bedeute dies für die Ehrenamtlichen eine große Anerkennung ihrer Arbeit.

ERLAUBT

Handwerk mit starker Geschäftslage

[Nordwesten] Die wirtschaftliche Lage im oldenburgischen Handwerk ist weiter sehr gut. Das ergab die aktuelle Frühjahrsumfrage der Handwerkskammer Oldenburg. Demnach bewerten die Teilnehmer die gegenwärtige Situation und die Erwartungen für das kommende Vierteljahr erneut besser als vor einem Jahr. Mittlerweile beurteilen 93 Prozent der Betriebe ihre Geschäftslage als zufriedenstellend oder gut. Das Handwerk erlebt ein Konjunkturhoch. Dennoch gäbe es noch viele Herausforderungen. Die Politik muss die Weichen für die Zukunft stellen, damit Handwerksbetriebe nicht nur heute, sondern auch noch morgen ein Stützpfeiler der deutschen Wirtschaft sind, sagte der Kammerpräsident Manfred Kurmann.

erlaubt

SWG lehnt Tourismus-Konzept weiterhin ab

[Jever] Die Soziale Wählergemeinschaft in Jever bleibt bei ihrem Nein zum neuen Tourismuskonzept für die Stadt. In einem Bericht der Nordwest-Zeitung heißt es, dass die Gemeinschaft weiterhin die Punkte mehr Personal und mehr Geld für die Tourist-Information ablehne. Man sehe zwar einen Handlungsbedarf, aber eine solch drastische Budget-Erhöhung muss aus der Tatsache der Abschaffung der Fremdenverkehrsabgabe mehr als kritisch betrachtet werden, so die SWG. Sie schlagen vor, die Handlungsfelder, die im Konzept aufgezeigt wurden schrittweise und projektbezogen, je nach Haushaltslage abzuarbeiten.

CDU lehnt Vorschlag der SPD ab

[Schortens] Die CDU in Schortens hat den Vorschlag der SPD abgelehnt in Neubaugebieten keine Kiesbeete mehr zuzulassen. Das Baurecht würde die Bürger ohnehin schon sehr beschränken, so die CDU. Deswegen lehne man weitere Verbote ab. Die Stadt sollte erst einmal auf den eigenen Flächen mit gutem Beispiel vorangehen, bevor man weitere Einschränkungen für die Bürger beschließt. Denn das Haus und der Garten sei privates Eigentum und dementsprechend sollte auch jeder frei entscheiden, wie er dies gestalten möchte. Die SPD wollte mit diesem Vorschlag die Artenvielfalt erhalten und das Insektensterben lindern. In Schotter- und Steingärten werden Wiesen, Rasen und Beete durch Schotter und Kies ersetzt, und der Boden mit Folien versiegelt.

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