Erlaubt (NABU)

Region gegen Seuche gewappnet

[Weser-Ems] Das Veterinäramt Jade-Weser fühlt sich gegen die Afrikanische Schweinepest gewappnet und hat bereits Vorsorge getroffen. Das berichtet das Jeversche Wochenblatt. Bisher grassiert die Afrikanische Schweinepest besonders im Baltikum und Polen. Dorthin war sie 2014 aus dem Osten eingewandert. Die Tierseuche, gegen die es keinen Impfstoff gibt, tötet in der Regel alle Schweine, die damit in Kontakt kommen. Für den Menschen ist die Seuche ungefährlich. In Deutschland gibt es derzeit noch keinen bekannten Fall. Das Veterinäramt Jade-Weser habe aber bereits eigene Ablaufpläne für den Ausbruch der Schweinepest in der Region, die stetig aktualisiert wird.

 

Foto: Christoph Bosch

erlaubt

Deichschart in Harlesiel wird geschlossen

[Harlesiel] Die Deichschart in Harlesiel wird in diesem Jahr im Rahmen der Deicherhöhung geschlossen. Darüber solle eine Straße errichtet werden, die nach langer Diskussion nun von der Deichacht Harlingerland errichtet wird. Nach Informationen des Jeverschen Wochenblattes konnten sich zuvor die Landkreise Friesland und Wittmund, sowie die Kommunen Wangerland und Wittmund nicht einigen, wer für die Kosten aufkommt. Nun wird das 900.000 Euro teure Projekt vom Land finanziert. Für die Instandhaltung geben die beiden Landkreise und die beiden Kommunen insgesamt 300.000 Euro.

ERLAUBT

Über 50.000 Besucher im Wattenmeer-Besucherzentrum

[Wilhelmshaven] Das Wattenmeer-Besucherzentrum in Wilhelmshaven konnte im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Erstmals wurden nach Informationen der Wilhelmshavener Zeitung mehr als 50.000 Besucher gezählt. Ebenfalls einen Rekord gab es bei den Sonder- und Themenausstellung. Insgesamt zwölf verschiedene Ausstellungen wurden in dem Besucherzentrum gezeigt. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Umbau des Hauses. Derzeit wird der europaweite Architektenwettbewerb vorbereitet. Der Plan ist den Vortragssaal zu erweitern und die Dauerausstellung neu zu gestalten. Das Land fördert diesen Umbau mit 2,4 Millionen Euro.

ERLAUBT

Widerstand gegen Spielplatzschließung

[Wangerland] Die Gemeinde Wangerland will sechs ihrer insgesamt 30 öffentlichen Spielplätze auflösen und als Bauplätze verkaufen. Die Anwohner vom Spielplatz im Wohngebiet „Am Fischerdeich“ lehnen dies jedoch strikt ab. Sie halten es Medienberichten zufolge für unzumutbar, dass dort ein Doppelhaus entstehen könnte. Die Anwohner fühlen sich von der Gemeinde überfahren. Sie befürchten zudem eine Wertminderung der Häuser in Wadderwarden. Sie fordern deshalb den Spielplatz zu erhalten oder diesen in eine Grünfläche umzuwandeln.

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