ERLAUBT

Polizei warnt vor falschen Handwerkern

[Schortens] Die Polizei warnt vor zurzeit vor falschen Handwerkern mit kuriosen Angeboten mit viel zu hohen Summen. Diese erbeuteten bereits von einer 85-jährigen Frau aus Schortens Bargeld für angebliche Arbeiten an der Zuwegung an ihrem Gebäude. Auf die Nachfrage der möglichen Kosten gaben sie an, dass sie für die Arbeiten 65 Euro nehmen wollten. Nach noch nicht einmal einer halben Stunde sollten die Arbeiten beendet gewesen sein, und die falschen Handwerker forderten zunächst den Betrag von 4.300 Euro. Die Summe kam nach Angaben der Männer zustande, weil das ursprünglich gemachte Angebot der 65 Euro für einen Quadratmeter gelten würde. Die Betrüger gaben gegenüber der älteren Dame aber an, dass sie ihr Angebot auf 2.500 Euro reduzieren würden. Die Frau zahlte diesen Betrag. Sollten auch andere Personen von den angeblichen Handwerkern 
aufgesucht worden sein, werden diese gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auf der Internetseite der Polizeiinspektion Friesland/Wilhelmshaven finden Sie auch Täterbeschreibungen.

Foto: Fabian Metzner (radio-jade)

ERLAUBT

Gefäßzentrum erneut zertifiziert

[Wilhelmshaven] Das Gefäßzentrum am Klinikum Wilhelmshaven wurde erneut zertifiziert. Das teilte heute das Klinikum mit. Die Zertifizierung weist das Krankenhaus als Zentrum mit höchster Qualität aus. Das Gutachten wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und der Deutschen Röntgen Gesellschaft durchgeführt. Entscheidend für die zertifizierte Qualität sind mehrere Standards, die geprüft wurden. Im Team des Gefäßzentrums arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Physiotherapeuten verschiedener Kliniken zusammen. Die Zertifizierung, die seit Jahren immer wieder bestätigt wird, zeige wie hoch die Qualität der medizinischen Versorgung am Krankenhaus sei, so Reinhold Keil, der Geschäftsführer des Klinikums.

Foto: Niklas Riebensahm (radiojade)

erlaubt

Fridays for Future auf Wangerooge

[Wangerooge] Heute (12.04.) versammelten sich in der Zeit von 10:00 – 11:00 Uhr etwa 100 Kinder auf der Insel Wangerooge und demonstrierten vor einem Cafe unter dem Motto „FRIDAYS FOR FUTURE“ für den Klimaschutz. Angemeldet und initiiert wurden die Versammlung von zwei aus Bremen stammenden Kindern, die im Inselheim Rüstringen zu Gast sind. Bereits seit einer Woche hatten sie zusammen mit weiteren 30 Kindern in ihrer Ferienfreizeit am Strand Müll gesammelt und präsentierten nun das Ergebnis. Laut Polizei, verlief die Versammlung ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.

Bildquelle: NLWKN

Spendenaktion für Kunstrasen

[Schortens] Der TuS Sillenstede sammelt Geld für das Projekt Kunstrasen. Hintergrund ist, dass die beiden Rasenplätze an der Jeverschen Straße am Ortsausgang des Dorfes nach Regenfällen oft unbespielbar seien und ein Kunstrasenplatz eine Alternative darstelle. Dieser soll auf dem kleineren der beiden Plätze entstehen. Für 25 Euro pro Quadratmeter kann jeder Interessierte einen Quadratmeter Rasen kaufen und so den Verein bei seinem Vorhaben unterstützen. Dazu Florian Donat, der 1. Vorsitzende und auch gleichzeitig der Fußball-Abteilungsleiter des TuS Sillenstede:

In der vergangenen sieben Woche wurden bislang 20.000 Euro durch die Spendenaktion eingenommen. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf 550.000 Euro kosten. Die Stadt Schortens soll davon 350.000 Euro tragen. Der Landessportbund soll weitere 100.000 Euro übernehmen.

Neue Fregatten kommen erst später

[Wilhelmshaven] Die Inbetriebnahme der neuen Fregatten der Klasse F 125 wird sich verzögern. Das berichtet der Bundesrechnungshof in seinem Ergänzungsband zum Jahresbericht 2018. Grund für die Verspätete Einsatzfähigkeit sieht der Bundesrechnungshof  darin, dass nicht genügend Besatzungen ausgebildet werden würden. Die Prüfer kritisieren, dass die Marine es versäumt habe, eine Notwendige Ausbildungseinrichtung an Land aufzubauen. Die Marine hatte geplant, die Fregatten schon in diesem Jahr in Betrieb zu nehmen, durch ein fehlendes Einsatzausbildungszentrum sei die geplante Nutzung allerdings erst in rund zehn Jahren möglich, kritisiert der Bundesrechnungshof.  Grund dafür ist, dass die insgesamt vier Fregatten mit jeweils zwei Besatzungen ausgestattet werden sollen, damit sie bis zu zwei Jahre im Einsatzgebiet bleiben können. Die Besatzungen sollen dann alle vier Monate wechseln, um die Abwesenheitszeiten zu begrenzen.  Da die Marine dauerhaft zwei der vier Schiffe für Einsätze nutzen will und ein Schiff planmäßig instand gesetzt wird, bleiben zu wenige Schiffe für die Ausbildung. 

1 2 3 4 5 112