Willy Retzlaff – Ein Wangerländer Original

[Wangerland] Am Schilliger Campingplatz lässt es sich ja für gewöhnlich gut aushalten. Mit dem Wohnwagen dort einige Wochen unter dem Schein der Sonne zu verbringen ist für viele sicherlich eine nette Abwechslung. Im Wangerländischen Ferienort gibt es jedoch einen Stammbewohner, der seinen Wohnwagen seit über vier Jahrzehnten nicht von dort wegbewegt hat: Willy Retzlaff! Dirk Kostermann hat das Wangerländer Urgestein portraitiert:

Und einige der Geschichten von Willy Retzlaff können Sie übrigens auf der Seite „luv und lü“ von der Wangerland Touristik GmbH finden. Dort werden besondere Wangerländer vorgestellt.

 

Bildquelle: www.wangerland.de

Gebürtiger Sinti auf Spurensuche

[Zetel] Die Sinti und Roma zählen zu den großen Opfern der deutschen NS-Vergangenheit. Allerdings sind nach wie vor nicht so viele Leute über ihre tragische Geschichte informiert. Die Aufklärung darüber hat sich Christel Schwarz vom Christlichen Missionswerk Oldenburg zur Aufgabe gemacht. Der gebürtige Sinti hält regelmäßig Vorträge zu dem Thema und ist gerade in Zetel unterwegs. Genau hier hat seine Familie vor 74 Jahren ein bitteres Schicksal erleiden müssen:

Christel Schwarz kämpft für eine bessere Aufarbeitung der NS-Verbrechen an den Sinti und Roma in der Region. Hierfür sucht er noch Zeitzeugen. Speziell jene, die sich noch an die Familie Frank/Franz erinnern können. Melden sie sich einfach beim Christlichen Missionswerk Oldenburg.

Seefahrern wird der Kontakt nach Hause erschwert

[Wilhelmshaven] Seemann – in unserer maritimen Region ist der Beruf mit viel Romantik und Nostalgie verbunden. Dabei darf aber nicht vergessen werden, was er für eine körperliche und vor allem auch seelische Belastung mit sich bringt. Denn: Monatelang auf hoher See ohne direkten Familienkontakt ist hart. Gerade in Zeiten der Digitalisierung gibt es für die Seefahrer aber alternative Möglichkeiten, Kontakt zu ihren Liebsten aufzunehmen. Sollte man zumindest glauben. Dirk Klostermann hat einen Mitarbeiter der Seemannsmission in Wilhelmshaven zu dem Thema befragt:

Hoffen wir mal, dass sich in dem Bereich noch was ändert. Denn für Leute, die Monate lang auf hoher See unterwegs sind, ist ein regelmäßiger Zugang zum Internet wichtig. Ihre mentale Gesundheit wird dadurch gewährleistet. Ansonsten können Depressionen die Folgen sein. Dies besagen zumindest Studien des ITF Seafarers‘ Trusts, einer Wohltätigkeitsorganisation für Seefahrer.

erlaubt

Street-Art in der Kunsthalle Wilhelmshaven

[Wilhelmshaven] U-Bahn-Graffitis, Marx und Engels als bunte Pappmaschee-Statuen oder selbstkritische Collagenkunst. Das sind nur einige der Street-Art-Formen, die den Besucher ab Sonntag in der Kunsthalle Wilhelmshaven erwarten. „Ungeniert/engagiert – Kunst aus den Straßen Berlins“ heißt die kunterbunte Ausstellung, die gleichzeitig den „Street Art Sommer 2017 in Wilhelmshaven“ einleitet. Dirk Klostermann hat sich dazu  mit dem Leiter der Kunsthalle, Dr. Jürgen Fitschen, unterhalten:

Vorbeischauen lohnt sich. Die Street-Art-Ausstellung „ungeniert/engagiert“ läuft vom 23. Juli bis zum 24. September in der Kunsthalle Wilhelmshaven.

 

Foto: Vera Preiss

ERLAUBT

Hans-Werner-Kammer auf Sommer-Rad-Tour

Die Sommerzeit – Radtourenzeit. Zumindest noch bis gestern Nachmittag, rein Wettertechnisch gesehen – morgen wird es sicherlich auch wieder etwas besser. Das dürfte auch Hans-Werner Kammer freuen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete bereist mit Parteikollegen die ganze Woche die Region per Bike und besucht markante Orte und Bürger. Dabei hat er gestern (19.07.) in Sande beim ehemaligen Landhaus Tapken vorbeigeschaut, welches derzeit von der Leiner-Stiftung umgebaut wird. Wieso er ausgerechnet mit dem Fahrrad unterwegs ist, erklärt er folgendermaßen:

Heute (20.07.) geht es für Kammer noch Richtung Jever, bevor er dann morgen die Tour im Wangerland abschließt. Bleibt ihm nur zu wünschen, dass das Wetter nochmal spontan umschwenkt.

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