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DGzRS stellt Report vor

[Wilhelmshaven/Friesland] Die Seenotretter feiern in diesem Jahr 155-jähriges Bestehen. Gerade erst hat die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger auch ihren ersten von drei Reporten des Jahres veröffentlicht, aus dem eines ganz deutlich wird: Seenot kennt keinen Lockdown und so müssen die Seenotretter auch in Zeiten von Corona raus aufs Meer, wie Christian Stipeldey, der Pressesprecher der DGzRS erzählt.

Der Tag der Seenotretter steht bei der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger an und bietet auch in Krisenzeiten einen Einblick in die Arbeit der Seenotretter. Jan Claas Rosebrock lieferte den eben gehörten Beitrag.

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Die Studienhilfe in der Region

[Wilhelmshaven/Oldenburg] Auch wenn die Corona-Krise gerade den Alltag mitunter einschränkt, suchen gerade viele junge Menschen Ausbildungs- oder eben auch Studienplätze. Wir haben mit Jens Homberg, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven darüber gesprochen, wie er und seine Kollegen den potenziellen Studienanfängern auf der Suche nach dem richtigen Studienplatz unter die Arme greifen und ihnen dabei auch neue Wege aufzeigen:

Jens Homberg, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven über die möglichen Hilfen für Studienanfänger.

Foto: Eva Forkel (radiojade)

Alternative Nutzung des ONYX-Kraftwerkes geplant

[Wilhelmshaven] Der Kohleausstieg – im Rahmen des Klimaschutzes ist er einer der wichtigen Faktoren. Aber die Kohleindustrie ist ein Wirtschaftszweig, an dem natürlich noch viele Arbeitsplätze hängen – bis zum gewünschten Ausstiegstermin 2038 müssen auch hier wieder alternative Perspektiven geschaffen werden. Solche wurden auch in der vergangenen Woche der Belegschaft des ONYX-Kraftwerkes in Wilhelmshaven vorgestellt:

Eberhard Zorn Gorch Fock Haus

Die Auftragserfüllung der Bundeswehr in Zeiten der Corona-Pandemie

[Wilhelmshaven] Die Bundeswehr hatte 2020 zusätzliche Herausforderungen zu bewältigen. Denn nicht nur beim internen Betrieb und den laufenden Einsätzen im Ausland machte sich natürlich die Corona-Krise stark bemerkbar. Die Soldatinnen und Soldaten haben bundes- und mitunter auch europaweit stark als Hilfskräfte mitgewirkt – sei es im Sanitätsdienst, beim Gütertransport oder Desinfektionsmaßnahmen. Genau darüber hat gestern (11.06.) Abend der Generalinspekteur der Bundeswehr Eberhard Zorn referiert, im großen Saal des Gorch Fock Hauses zu Gast war. Die Kulturtafel Wilhelmshaven hatte geladen. Er zog insgesamt eine positive Zwischenbilanz für diese schwierige Zeit:

In den eigenen Reihen schlug sich die Krankheit nicht so schlimm nieder, wie es vermutlich viele erwarten hätten, wenn man bedenkt, wie nah die Einsatzkräfte zum Teil am Geschehen waren. Bei 370 Soldatinnen und Soldaten wurde ein Verdacht auf Corona festgestellt – bis auf vier sind alle auch schon wieder genesen und diese vier befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. Lediglich zwei Personen steckten sich im Verlauf von Auslandseinsätzen an. Es wurde also insgesamt gut auf die Pandemie reagiert, so Zorn:

Und auch bei der Bundeswehr zeichnete sich im Rahmen er Krise – insbesondere durch die Einschränkungen im Ausbildungsbereich – ein Trend ab. Bei traditionelleren Dienstabläufen wurden hier neue, flexiblere Wege gegangen. So war ein positiver Nebeneffekt auch ein größerer Ausbau der Digitalisierung innerhalb der Dienststellen. Seit dem 2. Juni läuft die Grundausbildung durch die Lockerungen auf Bundesebene auch schon wieder eingeschränkt an:

Zorn rechnet damit, dass in diesem Modus auch noch bis mindestens April nächsten Jahres weitergearbeitet werden muss. Er betonte aber in seinem Vortag weiter, dass die Umsetzung der Vorbeugungsmaßnahmen kein Problem darstelle und alle Standorte und Einsatzkräfte bislang ausreichend dafür gewappnet seien.  

Foto: Dirk Klostermann

Informationsveranstaltung zur Umrüstung des ONYX-Kraftwerkes

[Wilhelmshaven] Die Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller und Bernd Westphal haben gestern (11.06.) gemeinsam mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies über eine Umwandlung des ONYX-Kraftwerkes in Wilhelmshaven informiert. Gemeinsam mit der Geschäftsführung des Unternehmens sprachen die Politiker auch mit dem Betriebsrat und Teilen der Belegschaft über eine mögliche Umrüstung der Anlage von Steinkohle auf Biomasse. Ziel sei dabei auch, neben der Förderung alternativer Energien, die etwa 90 Arbeitsplätze am Kraftwerk zu erhalten. Das Projekt soll als Teil des Kohleausstiegs zeitnah auf den Weg gebracht werden, so Siemtje Möller:


Foto: Serafia Johansson (Radio Jade)

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