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150 Jahre Wilhelmshaven: Eine Stadt und ihre Soldaten

Anmod:

[Wilhelmshaven] Die Stadt Wilhelmshaven ist in ihrer langen Geschichte eng mit der Marine verbunden. Das Marinemuseum beleuchtet in ihrer Sonderausstellung „150 Jahre Wilhelmshaven: Eine Stadt und ihre Soldaten“ die Beziehung der Stadt und ihrer Einwohner zur Marine. Und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Museumsleiter Dr. Stephan Huck erläutert im Interview den Inhalt und die Besonderheit der Ausstellung.

Die Sonderausstellung „150 Jahre Wilhelmshaven. Eine Stadt und ihre Soldaten“ ist noch bis zum 20. Oktober dieses Jahres zu sehen. Und falls sie noch ein Exponat zu Wilhelmshaven und der Marine aus den vergangenen 150 Jahren bei sich zu Hause haben, dann setzen sie sich mit dem Marinemuseum Wilhelmshaven in Verbindung.

Foto: Vera Preiss (Radio Jade)

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53. Kutterregatta in Neuharlingersiel

[Neuharlingersiel] Heute (16.07.) haben der Kurverein Neuharlingersiel und der Fischerverein Neuharlingersiel das Programm der diesjährigen Kutterregatta präsentiert. Diese soll am kommenden Freitag stattfinden. Dann wird nachmittags zum „Open Ship“ auf die Kutter geladen. Bereits zum 53. Mal findet am Sonnabend das Rennen der Krabbenkutter statt. Hierzu Melanie Graf, Veranstaltungsplanerin des Kurvereins Neuharlingersiel:

1964 fand die Kutterregatta in Neuharlingersiel erstmalig statt, um den Krabbenverkauf und Tourismus in der Region anzukurbeln.

Foto: Patrick Groß

ERLAUBT

Neues Weiterbildungsangebot für Berufstätige im Gesundheitsbereich

[Oldenburg] Ein Weiterbildungsmodul für Beschäftigte im Gesundheitsbereich wird ab September an der Jade Hochschule am Campus Oldenburg angeboten. In dem berufsbegleitenden Modul „Europäische Gesundheitssysteme“ werden die Strukturen der Gesundheitssysteme in den Niederlanden, Frankreich, England und in Schweden im Vergleich zum deutschen Gesundheitssystem analysiert und diskutiert. Das kostenfreie Weiterbildungsmodul ist kostenlos und zeitlich flexibel gestaltet. Noch bis zum 25. August können sich zum Beispiel Berufstätige, Personen mit Familienpflichten oder Berufsrückkehrer für das Modul anmelden. Es ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes „Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften“.

Bildquelle: www.jade-hs.de

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Beteiligungsphase für NVP startet

[Friesland] Der Landkreis Friesland stellt den ersten Entwurf des Nahverkehrsplanes ab heute (16.07.) im Rahmen des Beteiligungsverfahrens öffentlich zur Beratung. Hintergrund ist, dass der Landkreis Friesland durch gesetzliche Neuregelungen seit 2017 als Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) dem Land Niedersachsen bis Ende 2019 eine Aktualisierung seines Nahverkehrsplanes (NVP) vorzulegen hat. Der NVP dient der Kontrolle der vom Land zur Verfügung gestellten Mittel. Die wesentliche Bedeutung des NVP liegt zudem darin, dass der Landkreis in Abstimmung mit allen Beteiligten, wie den Städten und Gemeinden, erstmals den ÖPNV in seinem Sinne gestalten und umsetzen kann. Im Plan werden die wesentlichen Linienverläufe und Bedienformen sowie die Anforderungen an die Qualitäten der Verkehrsleistungen festgelegt und der hierfür erforderliche Finanzierungsbedarf ermittelt. Der aktuelle Entwurf wurde unter Mitwirkung der im Landkreis Friesland tätigen Verkehrsunternehmer aufgestellt. Anmerkungen, Kommentare oder Fragen können noch bis 17. September dieses Jahres eingereicht werden. Der Entwurf des NVP und die Anlagen für das Beteiligungsverfahren sind ab sofort online unter www.friesland.de/nahverkehrsplan verfügbar sowie als Druckexemplar im Kreisamt.

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Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen bleibt hoch

[Oldenburg/Niedersachsen] Die Anzahl der armen Menschen ist in Niedersachsen nahezu unverändert hoch. So waren rund 1,24 Millionen im Jahr 2017 von Armut bedroht, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes belegen. Dass sind knapp 16 Prozent der niedersächsischen Bevölkerung. Das teilte heute (16.07.) der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V. mit. Allein aus der arbeitenden Bevölkerung sind rund 290.000 Menschen gefährdet. Die Regierung dürfe sich angesichts solch erschreckend hoher Zahlen nicht auf dem vielfach gerühmten Wirtschaftswachstum ausruhen, wenn längst nicht alle davon profitieren, heißt es von Seiten des VdK weiter. Wer einer Arbeit nachgeht, sollte davon auch seinen Lebensunterhalt finanzieren können. Weil dieser Anspruch vor allem bei befristet oder geringfügig Angestellten sowie Zeitarbeitern nicht gegeben ist, müssen diese Jobs eingedämmt werden, fordert der Sozialverband weiter und verweist auf die weitreichenden Folgen dieser atypischen Beschäftigungsverhältnisse. Wer heute nur geringen Lohn für seine Arbeit erhalte, lebe später ebenfalls mit einer Rente am Existenzminimum.

Bildquelle: Nationalflaggen.de

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