IW-Studie ist fehlerhaft

[Wilhelmshaven] Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat am Dienstag (07.08.) ihre kürzlich veröffentliche Studie zur demografischen Entwicklung von Städten aufgrund eines falschen Datensatzes zurückgezogen. Das berichtet die Nordwest Zeitung.  Wie berichtet, hatte das Institut in seiner Studie auch Wilhelmshaven erwähnt. Demnach habe die Stadt im Zeitraum von 2007 bis 2015 7,5 Prozent der Bevölkerung verloren, während die Anzahl der Beschäftigten um fast 15 Prozent gestiegen sei. Dadurch sei das Image der Stadt in Gefahr, da Unternehmen keine Fachkräfte mehr finden würden, so das Ergebnis der fehlerhaften Studie. Die Stadtverwaltung hatte die Werte der Studie bereits vor Bekanntwerden des Fehlers angezweifelt.

Erlaubt; telefonisch von nicola kamires an markus

Änderung des Schulverkehrs

[Wangerland] Seit heute (9.8.) müssen einige Schülerinnen und Schüler der Grundschule Tettens mit dem Bus fahren. Nach der sechsten Schulstunde müssen die Kinder in Hohenkirchen vom Sammeltaxi in den Bus umsteigen. Ansonsten fahren Schüler aus Horumersiel und Schillig mit Taxen zu ihren jeweiligen örtlichen Bushaltestellen. Grund für die Änderung sind Umbaumaßnahmen an der Bushaltestelle an der Oberschule in Hohenkirchen, die bis Mitte Oktober abgeschlossen werden sollen und insgesamt 500.000 Euro kosten.

ERLAUBT, telefonische gehnehmigung an markus durch kamires

Tarifverhandlungen der IG-Bau gescheitert

[Wilhelmshaven] In Wilhelmshaven müssen die Beschäftigten bei Agrargenossenschaften mit deutlichen Lohneinbußen rechnen. Das verkündete heute (09.08.) die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Laut der Gewerkschaft sind etwa 3.000 Beschäftigte in Raiffeisenmärkten, in der Logistik und in Kraftfutter-Mischwerken in ganz Nordwest-Niedersachsen betroffen. Die IG Bau hatte zuvor bei Tarifverhandlungen für die Mitarbeiter in den rund 30 Bezugs- und Absatzgenossenschaften zwischen Jever und Osnabrück ein Lohn-Plus von 5,8 Prozent gefordert. Die Arbeitgeber hatten zuletzt ein Lohn-Plus von 2,75 Prozent für den Zeitraum Juli bis Februar angeboten. Laut der IG-BAU läge dieses Angebot jedoch weit unter den Tarifabschlüssen in diesem Jahr.

IG-Metall zum weiteren Vorgehen bei Enercon

Für die Mitarbeiter des Konzerns kam die Neuigkeit wohl wie ein Faustschlag in die Magengrube: um das internationale Geschäft mehr auszubauen, will der Windenergieanlagenhersteller „Enercon“ bundesweit Stellen abbauen. 800 Leute sind davon betroffen, 700 allein in Niedersachsen. Die IG Metall Küste hat nach Bekanntwerden den Arbeitgeber bereits vor einem Kahlschlag auf Kosten der Beschäftigten gewarnt. Nun haben sich gestern (09.08.) gut  50 IG-Metall-Betriebsräte von  „Enercon“ in Aurich getroffen, um über das Vorgehen gegen den geplanten Personalabbau beim Unternehmen zu beraten. An der Veranstaltung nahmen auch die IG Metall Bezirksleitung Küste und die IG Metall Geschäftsstellen Emden, Leer Papenburg und Magdeburg teil. Dirk Klostermann hat sich anschließend mit dem Pressesprecher  der IG Metall Küste, Heiko Messerschmidt, unterhalten. Er berichtet vom Unmut der Mitarbeiter:

ERLAUBT

Baubeginn für Bahnumfahrung

[Sande] Bereits morgen (10.08.) soll mit dem Bau der Bahnverlegung in Sande begonnen werden. Nachdem bereits seit vergangenem Jahr die Strecke zwischen Varel und Sande verbessert wird, soll nun der Neubau der Umfahrung zeitlich anlaufen. Wie die ein Sprecher der Deutschen Bahn heute (09.08.) mitteilt, soll im ersten Schritt die Baustelle errichtet werden. Ab September sollen die eigentlichen Baumaßnahmen folgen. Die Bauarbeiten sollen in der Regel von 7 Uhr bis 19 Uhr verlaufen. Zwischen Sande und Roffhausen soll eine zweigleisige, rund sechs Kilometer lange Strecke gebaut werden, die kurz hinter dem Bahnhof Sande beginnt und an der K 294 wieder auf die Bestandsstrecke trifft. Die Bahnumfahrung soll den höheren Verkehrsbetrieb durch den Containerhafen in Wilhelmshaven auffangen.

 

Foto: Eva Forkel

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