Feuerwehr Wangerooge sucht Mitglieder

[Wangerooge] Die Freiwillige Feuerwehr auf Wangerooge hat mit schwindenden Mitgliederzahlen zu kämpfen. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben. Wie die NordWestZeitung berichtet, würden in diesem Jahr wahrscheinlich weniger als 35 Mitglieder bei der Inselwehr aktiv sein. In 2018 waren es noch 41. In diesem Jahr werde nun verstärkt Werbung für neue Mitglieder gemacht.

 

Foto: Vera Preiss

erlaubt

Thümler will Bahnbrücke erhalten

[Varel] Björn Thümler kritisiert die Pläne der Deutschen Bahn, die Fußgängerbrücke am Vareler Bahnhof abzureißen. Wie die NordWestZeitung berichtet, fordere der niedersächsische Kultusminister die Sanierung der Brücke. Aufgrund der Elektrifizierung der Strecke müsse die denkmalgeschützte Konstruktion um 80 Zentimeter angehoben werden. Zudem müsse der Übergang mit zwei Fahrstühlen ausgestattet werden, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Die Deutsche Bahn hatte ursprünglich geplant die Brücke für vier Millionen Euro zu sanieren. Da die Kosten für einen Neubau nur bei 2,4 Millionen Euro liegen würden, habe die Bahn bei der Stadt Varel einen entsprechenden Antrag zum Abriss gestellt. Auch Varels Bürgermeister Gerd Christian Wagner kritisiert die Pläne.

 

Foto: Fabian Metzner

Wangerooge fordert mehr Unterstützung

[Wangerooge] Nach den Sturmschäden auf der Insel Wangerooge fordert der Bürgermeister Marcel Fangohr mehr finanzielle Unterstützung. Zwar bekomme die Gemeinde vom Landkreis Friesland 100.000 Euro Jährlich, dieser reiche allerdings nicht aus. Wie verschiedene medien berichten, sei durch das Sturmtief „Benjamin“ vor wenigen Tagen ein Schaden von 100.000 Euro entstanden, da der Hauptstrand weggespült worden sei. Zusätzlich seien noch im Vergangenen Jahr kleinere Schäden entstanden, die rund 200.000 Euro kosten. Diese könne die Gemeinde kaum alleine Stämmen, so Fangohr.

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Bergungseinsatz verzögert sich

[Nordsee] Der Bergungseinsatz für die Container des Frachters „MSC Zoe“ wird sich bis voraussichtlich Mittwoch (16.01.) verzögern. Das gab am Sonntag (13.01.) das deutsche Havariekommando bekannt. Grund für diese Vertagung sei der anhaltende Sturm. Wenn sich das Wetter beruhigt hat, könne ein weiteres Schiff für die Containersuche in Richtung Emsmündung eingesetzt werden. Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt hat mittlerweile bestätigt, dass die „MSC Zoe“ auf ihrer Fahrt nach Bremerhaven eine Abkürzung fuhr. So soll der Frachter vor den Ostfriesischen Inseln die südliche Route befahren haben. Umweltminister Olaf Lies kritisierte in diesem Zusammenhang, dass diese Route befahren wurde um Zeit zu sparen. Es sei nicht akzeptierbar, dass riesige Containerschiffe diese Strecke befahren können, da die Wassertiefe dort zu niedrig sei, so Lies weiter. Im Fall der „MSC Zoe“ habe der Frachter mit einem Tiefgang von 16 Metern, eine Wassertiefe von 17 Metern befahren.

 

Foto: Havariekommando

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Balkonsturz endet tödlich

[Jever] Am Samstagabend (14.01.) ist ein Mann in Jever bei einem Sturz von einem Balkon tödlich verunglückt. Laut Informationen des Jeverschen Wochenblatts, hatte sich der Mann gegen die Balkonbrüstung gelehnt, die daraufhin nachgab. Er stürzte daraufhin vier Meter in die Tiefe und starb an den Folgen des Aufpralls. Der Unfall löste in der Innenstadt von Jever einen Großeinsatz aus, an dem die Freiwillige Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst beteiligt waren. Der Bereich Elisabethufer und Von-Thünen-Ufer war die Einsatzzeit über gesperrt.

 

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