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Glaubensgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat stellt sich vor

Religionen unterteilen sich ja oft in mehrere unterschiedliche Glaubensgemeinschaften, die dadurch teils auch unterschiedliche Schwerpunkte legen. Klares Beispiel sind die Katholiken und Protestanten im Christentum – und auch hier gibt es wiederum mehrere Untergruppen. Und ähnlich ist es auch beim Islam.  Vertreter einer der größten Gemeinschaften organisierter Muslime, die Ahmadiyya Muslim Jamaat, haben sich nun in Wittmund vorgestellt.

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Die Arbeit des Veterinäramts am JadeWeserPort

[Wilhelmshaven] Der  Jade Weser Port in Wilhelmshaven konnte im vergangenen Jahr rund 29,3 Millionen Tonnen umschlagen- die meisten  Produkte  gelangen über asiatische Handelsrouten nach Wilhelmshaven. Der Hafen ist Außengrenze des Handelsgebietes der Europäischen Union. Durch die dort ansässige Veterinärgrenzkontrollstelle wird die  Ein- und Durchfuhr von Containern, die Lebensmittel und tierische Produkte enthalten, überwacht. Im vergangenen Jahr musste die Veterinärgrenzkontrollstelle am Jade Weser Port rund 1500 Sendungen überprüfen- überwiegend tierische Nebenprodukte und Lebensmittel, wie Fisch. Am häufigsten wird der Pollak,  auch bekannt unter dem Namen Alaska-Seelachs, importiert.  Heute morgen (19.02)  hat ein rund 400 Meter langes Schiff aus China  im Hafen festgemacht und mehrere Container des beliebten Fisches abgeladen. Wir  haben den Zweckverband Veterinäramt JadeWeser  bei der Überprüfung der Ware begleitet.

Die Grenzkontrollstelle am Jade Weser Port überprüft monatlich bis zu 130 Container und deren Inhalte. Bei 90 Prozent der Sendungen handelt es sich um Fisch. Normalerweise dauert die Überprüfung der Container  wenige Stunden. Allerdings können zwischen der Überprüfung und der Freigabe  mehrere Wochen vergehen.

Foto: Jesper Hoeft

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Konzept zur Integration der Region in den „Deutschland-Takt 2030“

[Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven] Die Stadt Wilhelmshaven und die Landkreise Friesland und Wittmund wollen in den „Deutschland-Takt 2030“ aufgenommen werden. Bislang wurde die Region in den Planungen nicht mit Fernverkehrsleistungen berücksichtigt. Der Verkehrsverbund Ems-Jade, kurz VEJ, hat deswegen das Unternehmen Innoverse beauftragt, ein Konzept zur Integration der Region in den „Deutschland-Takt“ zu erstellen. VEJ-Geschäftsführer Tilli Rachner stellt die Forderungen vor:


Der „Deutschland-Takt 2030“ ist ein Fahrplan für das ganze Bundesgebiet. Ziel ist es, den Nahverkehr und Fernverkehr bundesweit aufeinander abzustimmen.

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Straßenausschuss der Gemeinde Sande beschließt Ausweitung der Tempo-30 Bereiche

[Sande] Der  Ausschuss für Straßen, Wege und Feuerlöschwesen der Gemeinde Sande hat sich dagegen entschieden Maßnahmen in bestimmten Straßen zur Geschwindigkeitsreduktion zu unternehmen. Anwohner hatten sich unter anderem in der Marienstraße über viele Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit bei der Gemeinde beschwert. Eine sogenannte Viacountmessung wurde an den Straßen durchgeführt. Diese zählt Anzahl, Typ und Geschwindigkeit der durchfahrenden Fahrzeuge. Dazu der Bürgermeister der Gemeinde Sande, Stephan Eiklenborg:

Beschlossen hat der Rat die Ausweitung der Tempo-30-Zonen im zentralen Ort Sande um insgesamt sechs Straßen. Diese sind die Edo-Wiemken-Straße, Daunstraße, Amselweg, Kiebitzweg, Finkenweg, Fasanenweg.

Foto: Fabian Metzner (radiojade)

Carolin Emcke erhält Carl-von-Ossietzky-Preis 2020

[Oldenburg] Die Stadt Oldenburg würdigt die Publizistin Carolin Emcke mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik. Die 52-Jährige promovierte Philosophin hat sich auch als Kriegreporterin und Autorin kritisch zu aktuellen Themen der Gegenwart positioniert. Die fünf-Köpfige Jury hat sich einstimmig entschieden. Zur Begründung heisst es von Seiten der Jury, dass Emcke sich mit ihrer kritischen, intellektuellen Stimme gegen Hetze, Rassismus und Antisemitismus in den gesellschaftlichen Diskurs eingemischt habe. Sie stehe beharrlich für Werte wie Respekt, Gleichheit und Vielfalt. Der Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik wird von der Stadt Oldenburg seit 1984 alle zwei Jahre für Arbeiten, Gesamtwerke oder an Personen vergeben, die sich im Geiste Ossietzkys mit Themen der Politik und Zeitgeschichte auseinandersetzen.

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