Impfzentrum in Wilhelmshaven für den Einsatz bereit

Die „Corona-Pandemie“ hat es geschafft. Sie ist nun offiziell das Wort des Jahres 2020. Allerdings besteht Hoffnung, dass es im kommenden Jahr ein anderes Wort werden wird. „Impfzentrum“ zum Beispiel. Davon wurden nämlich in den letzten Tagen in Rekordzeit über 440 in Deutschland eingerichtet. Eines von ihnen ist in der Güterstraße in Wilhelmshaven. Was Sie – wenn Sie geimpft werden wollen – dort erwartet, hat sich der Kollege Christoph Deuschle für Sie angeschaut. Er war für uns beim ersten Testbetrieb dabei.

Alle weiteren Informationen zu Anmeldung für die Impfung finden sie auf der Webseite des Landes Niedersachsen unter niedersachsen.de/coronavirus.

Impfzentrum Wittmund

Impfzentrum in der Güterstraße im Testbetrieb

[Wilhelmshaven] Der Aufbau des Impfzentrums im ehemaligen Gebäude eines Discounters in Wilhelmshaven ist weitestgehend abgeschlossen. Zunächst ist der Betrieb einer Impfstraße mit vier Impfkabinen vorgesehen, es sind aber zwei zusätzliche Impfstraßen vorhanden um bei Bedarf aufzustocken. Pro Tag sollen dann ungefähr 96 Impfungen pro Impfstraße vorgenommen werden. Um den möglichst reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, wurde gestern (17.12.) nun ein erster Testlauf vorgenommen, so Holger Grimm, Koordinator des Impfzentrums von der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven.

Mit diesen optimierten Abläufen hofft man in der Güterstraße in den drei Impfstraßen pro Tag bis zu 300 Personen gegen das neuartige Corona-Virus impfen zu können.

Gewalt gegen Einsatzkräfte: präventives Studierendenprojekt in Jever gestartet

Gewalt gegen Einsatzkräfte: präventives Studierendenprojekt in Jever gestartet

Stellen Sie sich mal vor, bei Ihnen brennt es. Sie rufen die Feuerwehr und hören schon die Sirene in der Ferne. Aber so richtig näher kommt die nicht. Minute um Minute vergeht, in der immer mehr Ihrer Besitztümer ein Opfer der Flammen werden. Bis die Löscharbeiten beginnen, ist das meiste verbrannt. Aber nicht etwa, weil die Retter zu langsam waren – sondern weil Ihr Nachbar mit den Einsatzkräften darüber diskutieren musste, warum er nun den Weg freimachen soll. Glauben sie nicht? Ist aber genau so vor einigen Jahren geschehen. Gewalt und Respektlosigkeit gegen Polizei und Rettungskräfte sind in der Vergangenheit zunehmend zu einem Problem geworden. Dagegen soll sich bei uns in der Region dank eines Studierendenprojektes nun bald etwas tun. Christoph Deuschle war für sie beim Auftakt dabei.

„Greif ein“ heißt eine neue Kampagne, die in Kooperation vom Kreis Friesland, der Stadt Wilhelmshaven, den Rettungsdiensten, der Polizei und der Jade Hochschule ins Leben gerufen wurde. Ziel der Studierenden ist es, Menschen zu mehr Zivilcourage und Unterstützung von Helfern aufzurufen. Sie hörten einen Beitrag von Christoph Deuschle.

Gewalt gegen Einsatzkräfte: präventives Studierendenprojekt in Jever gestartet

Gewalt gegen Einsatzkräfte: präventives Studierendenprojekt in Jever gestartet

[Jever] Wenn der Notarzt statt zu retten selbst gerettet werden musst, geht es oft um Gewalt gegen Einsatzkräfte. Betroffen sind Polizeibeamt*innen, aber auch zunehmend Rettungs- und Feuerwehrkräfte. Die Gewalt hat in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Neben verbalen Attacken sehen sich Helfer*innen auch immer öfter körperlichen Angriffen ausgesetzt. Um das Bewusstsein in der Bevölkerung dafür zu schärfen, dass auch Unbeteiligte in solchen Momenten mit einfachen Mitteln helfen können, startete nun ein Studierendenprojekt der Jade Hochschule. Dazu der studentische Projektleiter Jan Meier:

Der wichtigste Schritt dabei ist laut Meier, sich nicht selbst unnötig in Gefahr zu begeben. Aber schon ein Ansprechen zeigt Solidarität und verändert die Situation.

erlaubt

Bernd Althusmann auf Sommertour

Gähnende Leere im niedersächsischen Landtag. Die parlamentarische Sommerpause ist bis Ende August der einzige Tagesordnungspunkt auf der Agenda. Für manchen Politiker eine gute Gelegenheit, um im Bundesland eine kleine Rundreise zu unternehmen. So auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). Bei seiner jährlichen Sommertour war die letzte Station Neuharlingersiel. In – für politische Verhältnisse – ungezwungener Atmosphäre war hier der Dialog mit Kommunalpolitik möglich. Christoph Deuschle war für uns vor Ort.

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