TenneT setzt auf Dialog mit Bevölkerung

[Wilhelmshaven] Im Raum Wilhelmshaven wird derzeit nach geeigneten Standorten für ein neues Umspannwerk und zwei Konverter inklusive Hallenkonstruktionen gesucht. Der aktuelle Stand des Projekts ist in der gestrigen (11.03.) Sitzung des Ortsrats Sengwarden vorgestellt worden. Geleitet wird das Projekt vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT, es ist Teil der bundesweiten Netzentwicklungspläne von 2019. Mit dem geplanten neuen Netzknotenpunkt-Projekt in der Region sollen alte Infrastrukturen langfristig zurückgebaut werden sowie Gleich- und Wechselstrom aus On- und Offshore Quellen umgespannt werden. Derzeit werden dafür vier mögliche Standorte im Wilhelmshavener Norden in Betracht gezogen, sagt Marlene Böger, Referentin für Bürger*Innenangelegenheiten bei der TenneT:

Am kommenden Mittwoch, dem 17. März, bietet die TenneT eine Bürger*Innensprechstunde für das geplante Netzknoten-Projekt in der Region an.

Foto: Pixabay

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Grodendamm im Ausschuss für Planen und Bauen diskutiert

[Wilhelmshaven] Im gestrigen (09.03.) Ausschuss für Planen und Bauen der Stadt Wilhelmshaven ist über viele Themen diskutiert worden. Doch wohl nichts auf der Tagesordnung hat die Gemüter mehr erhitzt als die Altlastensituation am Grodendamm. Meine Kollegin Annika Kaehler war für Sie im Ausschuss dabei:

In der kommenden Ratssitzung am 24. März werden die Altlastensituation und die Sanierungserfordernis ebenfalls auf der Tagesordnung stehen.

Foto: Björn Lübbe

erlaubt

Zukunft für das Gelände am Grodendamm wird diskutiert

[Wilhelmshaven] Der Bauausschuss in Wilhelmshaven hat jetzt über die Bodensanierung am Grodendamm diskutiert. Ein Gutachten hatte in über der Hälfte der Freizeitgärten dort Altlasten festgestellt. Für das Gelände am Banter See ergibt sich deswegen ein Sanierungserfordernis, so die Untere Bodenschutzbehörde. Für weitere, konkrete Schritte ist im gestrigen (09.03.) Ausschuss für Planen und Bauen der Stadt Wilhelmshaven das Gutachten erneut vorgestellt und diskutiert worden. Eine technische Sanierung des Bodens sei hier aber unumgänglich, so Baurat der Stadt Nikša Marušić:

Beim Ausschuss für Planen und Bauen ist außerdem über verschiedene Bebauungspläne, über einen Prüfauftrag für die Hafentorbrücke und eine Machbarkeitsstudie für die Gestaltung der Gökerstraße diskutiert worden.

Foto: Niklas Riebensahm

Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser unterstützt Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf

[Wesermarsch] Gestern (08.03.) wurde der Internationale Frauentag gefeiert. Während am Internationalen Frauentag die Aufmerksamkeit dafür genutzt wird die vorherrschenden Ungleichheiten aufzudecken und öffentlich zu diskutieren, setzt sich die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser seit 2017 praktisch dafür ein. Denn die Ko-Stelle der Wirtschaftsförderung Wesermarsch will Frauen den Weg in die Wirtschaft mit einem umfassenden Angebot erleichtern, so Susanne Herbst von der Koordinierungsstelle:

Diese individuelle Beratung für Frauen, die zum Beispiel nach dem Mutterschutz den Wiedereinstieg in den Beruf planen, ist kostenfrei. Gefördert wird das Projekt dafür nämlich nun im zweiten Durchlauf von Geldern der Europäischen Union sowie des Landes Niedersachsen. Doch nicht nur zum beruflichen Wiedereinstieg beraten die vier Frauen der Ko-Stelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser. Auch Unternehmen können sich zu familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und Gleichstellung beraten lassen, um qualifizierte Mitarbeiter*Innen zu gewinnen. Hierfür gibt es auch die Möglichkeit in den Verbund einzutreten, um an individuellen oder thematischen Workshops und Veranstaltungen teilzunehmen. Dazu Susanne Herbst:

Fast 30 Unternehmen aus der Region sind mittlerweile Verbundsmitglieder und bereits über 250 Frauen haben die Angebote der Koordinierungsstelle in Anspruch genommen. Damit das immer mehr werden, setzt die Ko-Stelle viel auf Öffentlichkeitsarbeit und ein breitaufgestelltes Programm. Und ab Mitte März gehen die Angebote für Frauen in der Region wieder los, sagt Maike Breuker von der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser:

Das Programm der Ko-Stelle wird mittlerweile von vier Frauen erarbeitet. Sie bringen hier ihre unterschiedlichen Expertisen, zum Beispiel aus der Unternehmensberatung, Öffentlichkeitsarbeit oder Unternehmer*Innensicht, zusammen. Und seit der Gründung, Anfang 2017, ist viel in der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser passiert, sagt Susanne Herbst:

Auf der Homepage der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser finden Sie alle Kontaktdaten für Beratungen und können sich als Interessierte oder auch als Unternehmen über die verschiedenen Angebote informieren und anmelden.

Bildquelle: Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser

ERLAUBT

Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung

[Wilhelmshaven] Über 430 soziale Initiativen, Einrichtungen und Verbände haben ein Bündnis gegründet, das sich im Wahljahr 2021 für Antidiskriminierung und Vielfalt einsetzt. Auch die GPS Wilhelmshaven ist daran beteiligt. Die Aktion „Wir für Menschlichkeit und Vielfalt“ richtet sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Dazu Christian Andrae, der für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei der GPS Wilhelmshaven zuständig ist:

Mit der Aktion will das Bündnis auf die zunehmende Hetze und rechte Stimmungsmache reagieren und Aufklärungsarbeit für ein gemeinsames Miteinander unterstützen.

1 90 91 92 93 94 103