erlaubt

Wiking Helicopter Service aus Sande meldet Insolvenz an

[Sande] Die WIKING Helikopter Service GmbH aus Sande, mit Standorten in Mariensiel, Emden, Wick und Husum, ist insolvent. Der Geschäftsbetrieb soll dennoch weiter fortgeführt werden, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Christian Kaufmann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH. Die Insolvenz der Helikoptergesellschaft sei insbesondere eine Folge der Pandemie und begründet durch unprofitable langfristige Aufträge, deutlich gestiegene Energie- und Treibstoffkosten sowie eine ungünstige Finanzierungsstruktur und erhebliche Pensionslasten. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 130 Mitarbeiter*innen. Im Rahmen einer Versammlung wurden sie über die Lage informiert, ihre Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Das Unternehmen ist 1975 gegründet worden und arbeitet seit über 45 Jahren als Spezialist für Offshore-Flüge an der Nord- sowie Ostsee und betreibt mehrere Hubschrauber.

Foto: Eva Forkel/ Radio Jade

ERLAUBT

Gut ein Viertel aller Ausbildungsplätze unbesetzt

Gut ein Viertel aller Ausbildungsplätze in Niedersachsen musste im Jahr 2021 unbesetzt bleiben. Das zeigen Ergebnisse der Niedersächsischen IHK-Ausbildungsumfrage, an der sich vom rund 1.600 Betriebe beteiligt haben. Dabei ist zudem festgestellt worden, dass nur die Hälfte der niedersächsischen Betriebe im Ausbildungsjahr 2021 alle angebotenen Plätze besetzen konnte. Zudem lehnten 80 Prozent der befragten Betriebe die von der Bundesregierung geplante Ausbildungsgarantie ab. Angebot und Nachfrage funktionierten am Ausbildungsmarkt nicht so, wie es sollte, betont Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen. Eine Ausbildungsgarantie würde deshalb nicht helfen, vielmehr benötige es eine verbesserte Berufsorientierung.

Foto: Jessica Schwandt/ Radio Jade

Evakuierung für Bombenräumung in Wittmund

[Wittmund] Heute (20.06.) wird aufgrund eines möglichen Bombenfundes ab 13 Uhr der Bereich um den Flughafen in Wittmund evakuiert. Wie berichtet, wurde im Zuge von Bauarbeiten auf dem Flughafen Wittmundhafen eine sogenannte Verdachtsstelle ausfindig gemacht. Es ist noch nicht abschließend geklärt, ob es sich dabei um Munition, Bombenreste oder eine noch nicht detonierte Bombe handelt. Da während der Arbeiten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes die Gefährdung möglichst gering gehalten werden soll, werden betroffene Personen im Evakuierungsradius rechtzeitig informiert und müssen den Bereich unbedingt verlassen. Darüber hinaus kommt es heute auch zu Sperrungen unter anderem auf der B210 aus Richtung Jever.

Foto: Karsten Hoeft/ Radio Jade

erlaubt

NLWKN wirft LNG unerlaubten Baubeginn vor

[Hannover/ Wilhelmshaven] Niedersachsenports als Bauherr des LNG-Anlegers soll ohne Genehmigung Probe-Rammungen vorgenommen haben, das wirft ihm der Landesbetrieb für Naturschutz (NLWKN) nun vor. Sollte sich das bewahrheiten, könnte das für NPorts ein Bußgeld von 30.000 bis 40.000 Euro bedeuten, wie Buten un Binnen berichtet. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU), Chef des Aufsichtsrats bei Niedersachsenports, ist wütend über die erhobenen Vorwürfe. Er sprach davon, dass die Androhung nicht ernst gemeint sein können und Umweltminister Olaf Lies(SPD) seine Behörde in den Griff zu bekommen habe. In einer Stellungnahme des Umweltministeriums heißt es, der Sachverhalt werde sauber aufgearbeitet. Dass die Meinungsverschiedenheit überhaupt öffentlich geworden ist, irritiere Lies zudem.

Foto: Kawasaki Heavy Industries

Vollsperrung auf B210

[Wangerland] Die B210 ist ab Montag (20.06.) im Bereich Jever-Wangerland, auf Höhe der Abfahrt Jever-West im Landkreis Friesland, voll gesperrt. Grund dafür sind Bauarbeiten an der Fahrbahndecke und den Nebenanlagen. Darauf hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich nun hingewiesen. Die Arbeiten werden etwa vier Wochen andauern. Dafür wird der Verkehr großräumig von Wittmund über die B461 und Kreisstraße 21 nach Wegshörne sowie über die L808 nach Jever-West umgeleitet. Die Baukosten belaufen sich auf rund 650.000 Euro und werden vom Bund getragen.

Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade

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