Unterschriftenübergabe Bürgerbegehren Stadthalle

Initiator*Innen des Bürgerbegehrens reichen Unterschriften gegen den Bau einer neuen Stadthalle am Banter See ein

[Wilhelmshaven] Die Initiator*innen der Bürgerinitiative gegen den Bau einer Stadthalle am Banter See haben gestern (11.02.)  9.000 Unterschriften gegen die Bebauung des Geländes an das Wahlamt in Wilhelmshaven übergeben. Seit Ende Juli vergangenen Jahres hatten die Initiator*innen des Bürgerbegehrens Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt. Für ein bindendes Ergebnis sind rund 6.400 gültige Stimmen notwendig. Dazu Mitinitiator Martin Burkhart:

Das endgültige Ergebnis wird vermutlich im März verkündet werden, heißt es vom Wahlamt in Wilhelmshaven.

Foto: Annika Kaehler

Online-Umfrage „Wie sicher ist Wilhelmshaven?“ läuft bis Ende Februar

[Wilhelmshaven] Jemandem auf der Straße hinterherpfeifen oder anzügliche Sprüche am Arbeitsplatz verteilen, das sind keine Komplimente, sondern sogenanntes Cat-Calling. Das sind nicht nur unangemessene Kommentare sondern übergriffiges Verhalten, das sich besonders oft gegen Frauen wendet. Mit einer Umfrage wollen der DGB Stadtverband Wilhelmshaven zusammen mit den „Catcalls of Wilhelmshaven“ und dem Jugendtreff Haven84 jetzt ein Bild über das Sicherheitsgefühl in Wilhelmshaven einfangen. Meine Kollegin Annika Kaehler hat mit Désirée Buchinger, der Gewerkschaftssekretärin vom Deutschen Gewerkschaftsbund in Wilhelmshaven über die Umfrage gesprochen und gefragt, was genau es damit  auf sich hat:

Die Online-Umfrage „Wie sicher ist Wilhelmshaven?“ wollen der DGB Stadtverband Wilhelmshaven, die „Catcalls of Wilhelmshaven“ und der Jugendtreff Haven84 das alltägliche Befinden von Frauen in Wilhelmshaven hinsichtlich sexueller Belästigung und Gewalt ermitteln. An der Umfrage können Sie annonym unter oldenburg-ostfriesland.dgb.de noch bis Ende Februar teilnehmen.

Bildquelle: DGB

Veterinäramt JadeWeser zieht Bilanz über das Jahr 2020

[Schortens] Auf einmal sind alle Ausgehmöglichkeiten weg, die Straßen ähneln einer Geisterstadt und auch auf soziale Kontakte muss unter dem Slogan „Social Distancing“ verzichtet werden. Der erste Lockdown im vergangenen Jahr hat uns alle kalt erwischt. Viele Personen müssen seitdem deutlich mehr Zeit Zuhause verbringen und haben sich infolgedessen Tiere ins Haus oder in den Garten geholt. Das erklärt der Zweckverband Veterinäramt JadeWeser in seinem gestrigen (9.2.) Jahresrückblick. So sei besonders ein Anstieg der Hundehaltung zu verzeichnen, sagt der Verbandsgeschäftsführer Dr. Norbert Heising:

Viele Tiere wurden dem Veterinäramt deswegen im vergangenen Jahr gemeldet und mussten in Quarantäne, weil sie einen mangelnden Impfschutz hatten und auch an Krankheiten litten. Neben den klassischen Haustieren, trendete eine Tierart in der Region aber ganz besonders, so Heising:

Wichtig dabei ist, dass die Tierhalter*Innen Verantwortung für die Tiere übernehmen, sie richtig halten und auch beim Veterinäramt anmelden. Besonders, weil Ende letzten Jahres ein großer Ausbruch der Vogelgrippe bei Wildvögeln im Küstenbereich bekannt wurde. Geflügelhalter*Innen müssen deswegen ihre Tiere momentan aufstallen. Das bedeutet, dass die Tiere in den Stall müssen und nicht frei herumlaufen dürfen, damit sie sich nicht anstecken und die Krankheit sich weiter ausbreitet. Unregistrierte Tierhaltungen können dann zu Gefahrenquellen werden, weil das Veterinäramt nicht beraten und intervenieren kann, so Heising:

Diese Angriffe und Bedrohungen sind im Jahr 2020 noch einmal angestiegen. Insgesamt musste das Veterinäramt ganze 36 Strafanzeigen gegen 44 Tierhalter*Innen stellen und verzeichnete 339 Ordnungswidrigkeiten. Das sind 14 Anzeigen mehr, als in 2019. Gegen 16 Personen wurden außerdem Tierhaltungsverbote, wegen grober Verstöße gegen den Tierschutz, verhängt. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten im Jahr 2020 allerdings auch deutlich weniger Kontrollen bei Betrieben und Privatpersonen sowie Import- und Exportkontrollen an der Grenzkontrollstelle am JadeWeser-Port durchgeführt werden. 

Digitaler Nordsee-Tourismustag blickt in die Zukunft

[Wilhelmshaven] Was ist der Markenkern der Niedersächsischen Nordsee? Sind es die schönen Strände in der Region? Die historischen Orte und Gebäude? Fischbrötchen, gedeckter Apfelkuchen, Platt schnacken oder doch das Landleben mit gescheckten Kühen? Ehrlich gesagt, habe ich da so spontan nur die Antwort drauf, dass die Niedersächsische Nordsee irgendwie all das zusammen ist. Aber zum Glück machen sich darüber gerade auch andere Menschen Gedanken, die vom Tourismusziel Niedersächsische Nordsee deutlich mehr verstehen. Meine Kollegin Annika Kaehler war für Sie beim Nordsee-Tourismustag dabei und hat herausgefunden, was die Touristiker*Innen der Region gerade noch so beschäftigt:

Die Tourismusagentur Nordsee will voraussichtlich bis zum 30. Juni alle Aufgaben- und Planungspunkte geklärt und die juristische Prüfung durchlaufen haben. Und der Unternehmenssitz der künftigen TANO GmbH, der soll dann voraussichtlich hier in Wilhelmshaven sein. Das wurde am vergangenen Freitag (05.02.) beim digitalen Nordsee-Tourismustag verkündet. Sie hörten einen Beitrag, der Kollegin, Annika Kaehler. 

Digitaler Nordsee-Tourismustag blickt in die Zukunft

[Wilhelmshaven] Am vergangenen Freitag (5.2.) fand der erste digitale Nordsee-Tourismustag statt. Dabei haben Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen beispielsweise Studienergebnisse für den Tourismus vorgestellt, die Pläne für die Neugründung der Tourismusagentur Nordssee, kurz TANO, vorgestellt oder auch Möglichkeiten für Digitalisierungsmaßnahmen im Tourismusgewerbe erklärt. Dazu Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung:

Foto: Vera Preiss

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