Gästebeitrag auf der Insel Wangerooge wird angehoben

[Wangerooge] Ostern ist in Sichtweite und damit eigentlich auch der Start der Tourismussaison. Gastronomie und Tourismus stehen im Moment natürlich vor einer riesigen Herausforderung: wie wird es zu Ostern weitergehen mit dem Tourismus? Die Insel Wangerooge ist bei uns in der Region natürlich ein äußerst beliebtes Ziel. Deshalb ist die Insel natürlich auch auf die Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen. Der Rat der Gemeinde hat jetzt beschlossen, den Gästebeitrag anzuheben, sagt Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr.

Sagt Marcel Fangohr, Bürgermeister der Gemeinde Wangerooge im Gespräch mit der Kollegin Annika Kaehler.

Foto: Vera Preiss

WHV testet

„WHV testet“ hat noch Kapazitäten

[Wilhelmshaven] Vielleicht kennen Sie das auch: Beim Einkauf halten die Personen hinter Ihnen nicht genügend Abstand, unterhalten sich lebhaft und ihre Masken, die sitzen auch nicht so wirklich über Mund und Nase. Und nicht immer ergibt sich dann die Möglichkeit einfach selbst mehr Distanz aufzubauen. Sofort zeichnen sich also Sorgenfalten auf der Stirn ab. Und für genau solche, aber natürlich auch andere Fälle bietet die Initiative „WHV testet“ seit Anfang Februar die Möglichkeit an, sich Gewissheit über die eigene Corona-Freiheit zu verschaffen. Und das mit so genannten Antigentests, erklärt Pastor und Mit-Initiator von „WHV testet“ Bernhard Busemann:

Diese Schnelltests geben zwar schnell Gewissheit über die eigene potenzielle Ansteckungsgefahr, können aber nicht zu 100% ausschließen, ob das Virus trotzdem schon in einem steckt. Wenn also ein erhärteter Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, weil sich zum Beispiel bereits Symptome zeigen oder Kontakt zu einem infizierten Menschen bestand, dann werden vom Gesundheitsamt sogenannte PCR-Tests zugeteilt, so Bernhard Busemann:

Durchgeführt werden die Schnelltests von Ehrenamtlichen, die für die Testungen umfassend geschult wurden. Und eine von diesen Ehrenamtlichen Helfer*Innen bei „WHV testet“ ist Caroline Wölfinger:

Über 800 Menschen haben seit der Öffnung des Testzentrums hier bereits einen Termin gebucht und einen Corona-Schnelltest durchführen lassen. Und vor jedem Schichtbeginn lassen sich natürlich auch die ehrenamtlichen Helfer*Innen auf das Corona-Virus testen, so Busemann:

Die Termin-Kapazitäten von „WHV testet“, die sind aber noch nicht ausgeschöpft. Dafür könnte ein Grund sein, dass einige Menschen noch Berührungsängste mit dem Testverfahren haben. Ein Stäbchen in Mund und Nase – das klingt ehrlich gesagt ja auch nicht besonders schön. Die ehrenamtliche Helferin Caroline Wölfinger kann Sie aber beruhigen, denn sie hat mit den Schnelltest schon ziemlich viel Erfahrung sammeln können. Und das nicht nur von der Tester*Innen-Seite, sondern auch von der, der Getesteten:

Seit dem 8. Februar gibt es das Testzentrum der Initiative „WHV testet“. Und auch in anderen Städten und Gemeinden im Sendegebiet gibt es mittlerweile einige privatwirtschaftliche Testzentren, bei denen Sie gegen einen erschwinglichen Betrag so viele Termine für Corona-Schnelltests machen können, wie gewünscht und nötig.

Foto: Fabian Schott

ERLAUBT

Verträge zur Kinderbetreuung in Schortens vorerst auf Eis gelegt

[Schortens] Die große Diskussion um die Verträge zur Kinderbetreuung in Schortens wurde vorerst auf Eis gelegt. In der vergangenen Woche wurden viele Parteien in Schortens laut und reichten Beschlussvorschläge für die Ratssitzung am vergangenen Donnerstag (25.02.) dazu ein. Denn Schortens ist nicht mehr bereit, an den 1994 geschlossenen Vertragskonditionen zur Kinderbetreuung, zwischen ihnen und dem Landkreis Friesland festzuhalten. Das sagt auch Schortens‘ Bürgermeister Gerhard Böhling:

Auf einen Eigenanteil der Stadt von 6 Millionen Euro sind die Kosten über die Jahre angewachsen. Einige Parteien fordern deswegen eine Kündigung der Verträge mit dem Landkreis. Frieslands Landrat und auch Bürgermeister Gerhard Böhling kritisieren diese Beschlussanträge aber. Denn zum Einen gebe es damit rechtliche Bedenken, so Ambrosy:

Und zum Anderen sei extra eine Arbeitsgruppe zwischen dem Landkreis Friesland und allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden ins Leben gerufen worden. Diese soll die Kriterien für die künftige Höhe der Kreisumlage erarbeiten, zu der auch die Kosten für die Kinderbetreuung gehören, so Böhling: 

Bei der vergangenen Ratssitzung folgten dann einstimmig alle Ratsmitglieder der Empfehlung für eine Vertagung der Diskussion, wie die WZ berichtet. In der kommenden Ratssitzung in vier Wochen wird die Diskussion dann aber erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Frieslands Landrat Sven Ambrosy begrüßt diese Entscheidung:

Dennoch werde die Diskussion um die Vertragskonditionen zur Kinderbetreuung noch andauern. Bis Ende Mai sollen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Kreisumlage aber stehen.

Foto: Niklas Riebensahm

Landkreis Friesland untersagt Osterfeuer

Auch in diesem Jahr werden keine Osterfeuer in Friesland stattfinden. Das hat der Landkreis am Freitag (26.02.)  in seinem Corona-Update bekanntgegeben. Schon 2020 wurden die Osterfeuer bundesweit größtenteils abgesagt oder im Herbst nachgeholt. Grund dafür waren und sind die hohen Infektionsketten, die von den Versammlungen um die Brauchtumsfeuer ausgehen können, so Frieslands Landrat Sven Ambrosy:

In den kommenden Tagen ist dazu außerdem eine landesweite Regelung zu erwarten. Der Landkreis Friesland spricht sich aber schon jetzt, aus Präventionsgründen, gegen die Osterfeuer aus.

Radio Jade beim Corona-Test

Wir berichten seit rund einem Jahr über die Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona. Dazu gehören neben dem Masketragen, Abstandhalten, Lüften und Impfen natürlich auch die angebotenen Schnelltests. Bei Unsicherheit, ob man sich mit dem Virus infiziert hat, sind die Tests eine wertvolle Unterstützung. Und gestern (24.02.) war es bei uns in der Redaktion so weit, dass wir von dem Angebot Gebrauch machen mussten. Nachdem jemand aus unserem Team sich symptomfrei in Quarantäne, wegen Erstkontakt zu einer infizierten Person begeben musste, begannen unsere Köpfe zu rattern. Wurde wirklich immer genug Abstand gehalten? Wie sicher sind unsere Masken? Haben wir genug gelüftet? Deswegen haben wir uns gestern für die sogenannten Antigen-Tests bei der Initiative „WHV testet“ angemeldet. Und weil wir Radio mit Leib und Seele machen, haben wir unserer Kollegin Annika Kaehler bei ihrem Test natürlich direkt mal das Aufnahmegerät in die Hand gedrückt:

Und das war der Test in Echtzeit – nicht einmal zwei Minuten hat der Aufenthalt im Testzentrum gedauert. Unsere Ergebnisse bekamen wir sehr schnell per SMS und zum Glück waren alle negativ. Unser neues Hobby werden die Schnelltest zwar nicht, aber die Möglichkeit, schnell Gewissheit zu bekommen, ist wirklich klasse! Am Freitag (26.02.) lassen wir uns aber alle nochmal testen, um wirklich sichergehen zu können.

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