erlaubt, pixabay-lizenz

Infektionszahlen in Niedersachsen steigen weiter an

[Hannover] In Niedersachsen ist die Zahl der Corona-Infektionen weiter angestiegen. Wie die niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann heute in Hannover mitteilte, gibt es aktuell 5455 bestätigte Fälle. Das sind etwa 400 mehr als am Vortag. Reimann erklärte, dass nach wie  vor strenge Kontaktverbote das einzige Mittel gegen die Ausbreitung des Virus seien. Eine Verflachung der Infektionskurve sieht die Ministerin aber noch nicht.

erlaubt, keine Nennung nötig

Gewässerverunreinigung im Vareler Binnenhafen

[Varel] Am Mittwoch (01.04.) hat die Wasserschutzpolizei (WSP) in Wilhelmshaven Kenntnis über eine Gewässerverunreinigung im Vareler Binnenhafen erhalten. Die WSP-Beamten stellten vor Ort fest, dass der Hafen auf einer Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern durch eine mineralölhaltige Flüssigkeit verunreinigt worden war. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Eigner eines Binnenfahrgastschiffes eine größere Menge Bilgenwasser mittels einer Tauchpumpe in das Hafenbecken einleitete. Zudem verwendete der Mann Spülmittel, um die Oberflächenspannung des Wassers zu reduzieren. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

ERLAUBT

Polizei warnt vor Betrügern

[Wilhelmshaven/Friesland] Die Polizei warnt zurzeit vor Kriminellen und Betrügern, die ihre Methoden an die aktuelle Situation rund um die Corona-Krise anpassen. So kommt es vermehrt zu Internetkriminalität, Betrug, Diebstahl und Fälschungen.
Die Kriminellen ziehen Profit aus der großen Nachfrage nach Schutzartikeln wie Handschuhen, Masken und Schutzanzügen. Außerdem gibt es Fake-Shops, die Desinfektionsmittel anbieten und Trickbetrüger geben sich als Mitarbeiter des örtlichen Gesundheitsamtes aus. Sie klingeln, mit der Intention einen Corona-Test machen zu wollen, an der Haustür und gelangen so in die Wohnung. Dort entwenden sie Geld oder andere Gegenstände. Deswegen rät die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland dazu, zunächst durch den Türspion zu schauen, die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel zu öffnen und kein Geld an Fremde zu übergeben.

ERLAUBT; telefonisch genehmigt von nicola kamires

Freiwillige in Friesland gesucht

[Landkreis Friesland] Freiwillige Helferinnen und Helfer mit Kenntnissen aus den Bereichen der medizinischen Versorgung und Pflege können sich beim Deutschen Roten Kreuz melden, um für einen möglichen Einsatz in stationären und ambulanten Einrichtungen erreichbar zu sein. Die DRK-Verbände Jeverland und Varel haben dafür in Kooperation mit dem Landkreis Friesland und den Friesland-Kliniken eine Datenbank eingerichtet.
Die Kooperationspartner weisen darauf hin, dass es sich um eine Vorsorgemaßnahme handle. Die Krankenhäuser seien zwar gut aufgestellt, aber man wisse nicht, wie sich die Lage bezüglich des Coronavirus noch entwickle. Durch die Datenbank soll ermöglicht werden, im Bedarfsfall schnell ein kompetentes Team zusammenzustellen. Dieses soll beispielsweise in der Pflege unterstützen oder Hilfstätigkeiten übernehmen. Freiwillige können sich ab sofort bei den DRK-Verbänden – je nach Wohnort im Jeverland oder in Varel – online und per Telefon melden. Eine Eintragung in das Register geht weder mit einer Verpflichtung noch mit einer Einsatzgarantie einher.

LAVES soll Corona-Proben untersuchen

[Niedersachsen] Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit – kurz LAVES – wird künftig Proben von potenziellen Corona-Fällen untersuchen. Das teilten Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast heute (01.04.) bei einer Pressekonferenz in Hannover mit. Dadurch soll das Amt die Untersuchungslabore unterstützen. Die LAVES-Labore in Oldenburg und Hannover sind derzeit dabei, sich auf Corona-Virus-Tests umzustellen. Geplant ist, dass das LAVES spätestens bis zum 9. April messbereit sein kann. Dann sollen täglich mehr als 1.000 Proben untersucht werden können.

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