Stadt Jever vergibt Ehrenamtspreis

[Jever] Die Stadt Jever vergibt auch in diesem Jahr wieder einen Ehrenamtspreis. Wie die Stadt mitteilt, sollen so außergewöhnliche Einsatzbereitschaft, besonderes Engagement und uneigennütziges Wirken gewürdigt werden. Vorschläge für den Ehrenamtspreis 2021 können noch bis zum 7. Mai mit ausführlicher schriftlicher Ausführung der Verdienste bei der Stadt eingereicht werden. Die Preisträger*innen müssen in Jever wohnen, einen Großteil ihres Lebens hier gewohnt haben oder in ihrem Wirken einen regelmäßigen Bezug zur Stadt haben. Die Auszeichnung ist mit jeweils 300 Euro dotiert, die Verleihung erfolgt nach einer Beschlussfassung durch den Rat im Juli.

Bild: Wappen der Stadt Jever

ERLAUBT

Weniger Unfälle in der Region

[Wilhelmshaven/Friesland] Auch in der Region gab es im vergangenen Jahr deutlich weniger Unfälle. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik 2020 hervor, die die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland heute (15.04.) für ihren Bereich vorgelegt hat. Ursache für die niedrigeren Zahlen sind die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Mit Beginn der Kontaktbeschränkungen Mitte März 2020 sanken auch die Unfallzahlen in der Region. Und zwar um bis zu 54 Prozent im Wochenvergleich zum Durchschnitt der Wochen vor dem Stillstand. Zunehmende Lockerungen gingen dann aber auch mit wieder mehr Verkehrsunfällen einher. Das Niveau vom Jahresbeginn wurde aber nicht mehr erreicht. Insgesamt hat die Polizei 3.900 Unfälle aufgenommen. Das sind fast 18 Prozent weniger als im Jahr davor. Und das obwohl die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge mit mehr als 131.000 einen neuen Höchststand erreicht hat.

Foto: Fabian Metzner

ERLAUBT

Varel möchte weiterhin Modellregion werden

[Varel] Auch in der zweiten Runde hat sich die Stadt Varel als Corona-Modellregion beworben. Das hat die Stadt heute (15.04.) mitgeteilt. Auch wenn derzeit nicht feststehe, wann und wie es mit den Modellregionen weitergeht, sei man mit dem optimierten Konzept gut vorbereitet, so Bürgermeister Gerd-Christian Wagner. Zur weiteren Planung werde sich die Verwaltung zeitnah mit den Betrieben in der Innenstadt in Verbindung setzen. Vergangene Woche hatte die niedersächsische Landesregierung angekündigt, den Start der Modellregionen zu verschieben, bis die neuen bundesrechtlichen Vorgaben erlassen worden sind.

Foto: Fabian Metzner

erlaubt, niedersachsen.de

Mehr Startups in Niedersachsen

[Hannover] Trotz der Corona-Krise nimmt die Zahl der Startup-Gründungen in Niedersachsen zu. Wie das niedersächsische Wirtschaftsministerium mitteilt, ist die Zahl im vergangenen Jahr um 19 Prozent gegenüber 2019 gestiegen. Dabei liegt der Anteil von Frauen unter den Gründer*innen mit 20 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Besonders häufig wird in der Nähe von Universitäten gegründet, dabei spielt für mehr als die Hälfte der Startups die ökologische Nachhaltigkeit eine große Rolle. Trotz der aktuellen Pandemie schauen die meisten befragten Unternehmen optimistisch in die Zukunft und planen Neueinstellungen von Personal.

Bildquelle: Land Niedersachsen

Virus

Kreis Wittmund untersucht Infektionsquellen

[Wittmund] In den vergangenen fünf Wochen hat sich etwa die Hälfte der Neuinfizierten mit dem Coronavirus im Landkreis Wittmund innerhalb der eigenen Familie angesteckt. Das geht aus einer Auswertung der Infektionsquellen durch das Gesundheitsamt des Kreises hervor. Der untersuchte Zeitraum beinhaltet auch die Osterfeiertage. Ausgewertet wurden die Daten vom 1. März bis zum 7. April. Beobachtet wurde dabei auch, dass die Ausbreitung innerhalb der Familien oft über mehrere Generationen und Haushalte hinweg geschieht. Als Grund dafür wird angenommen, dass sich Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel und auch Geschwister in vielen Fällen weiterhin häufig und intensiv besuchen und das Virus weitergeben. Etwa ein Fünftel der Untersuchten Infektionsfälle kommt aus dem Bereich Arbeit/Schule, bei rund einem Viertel könne keine Infektionsquelle benannt werden. Die Auswertungsergebnisse nimmt Wittmunds Landrat Holger Heymann zum Anlass, erneut an die Bevölkerung zu appellieren, sich weiter an die Abstands- und Verhaltensregeln zu halten.

Foto: Pixabay

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