Kontingensverabschiedung am Schloss Jever

[Jever] Am Schloss Jever wurden Kräfte des Objektschutzregiments „Friesland“ in verschiedene Auslandseinsätze der Bundeswehr verabschiedet. Im September starten Feldnachrichtenkräfte des Regiments zu Einsätzen in Mali. Das erste Bataillon folgt im Oktober für eine Stabilisierungsoperation nach Gao in dem westafrikanischen Land. Kräfte des zweiten Bataillons werden für weitere Einsätze in Mali, Niger und Jordanien eingesetzt. Wie gefährlich die Einsätze sind, hat sich auch am 25. Juni gezeigt. Bei einem Selbstmordanschlag in Mali wurden 13 Soldaten der Bundeswehr verletzt. Unter ihnen 4 Soldaten aus Upjever. Der Kommandeur des Objektschutzregiments der Luftwaffe Friesland Marc Vogt über die Rolle des Verbandes bei den Auslandseinsätzen:

Auf dem Schlossplatz in Jever wurden die Kräfte in Form eines öffentlichen militärischen Appels verabschiedet. Neben geladenen Ehrengästen waren auch Angehörige der Soldat*innen anwesend. Durch die Corona-Pandemie konnten Kontingentsverabschiedungen lange Zeit nicht mit der breiten Öffentlichkeit durchgeführt werden. Der Bürgermeister der Stadt Jever, Jan Edo Albers, über die Bedeutung der Soldat*innen für die Stadt Jever.

Auch in Afghanistan war das Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ im Einsatz. Fast 20 Jahre leistete die Bundeswehr  dort Unterstützung. Ziel war es, internationalen Terror zu beenden und bei dem Aufbau eines Rechtsstaates zu helfen. Nun haben die Taliban das Land weitestgehend unter Kontrolle. Oberst Vogt über den Einsatz in Afghanistan.

Auch bei den derzeitigen Rückholaktionen sind Kräfte des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ eingesetzt.

Foto: Jonas Vogelsänger/ Radio Jade