Sozialverband fordert neues Finanzierungsmodell

[Oldenburg] Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen hat das bisherige Vorgehen der Pflegekammer Niedersachsen bei deren Finanzierung kritisiert. Mit einer Zwangsfinanzierung durch die Mitglieder sei das Ziel der Einbringung von Pflegenden bislang nur mäßig erreicht worden, so der Verband. Nach Meinung des VdK sei eine Finanzierung durch die Arbeitgeber angemessener. Der Landesvorsitzende für Niedersachsen und Bremen, Friedrich Stubbe, kritisierte dass gerade im Hinblick auf Finanzierungsfragen zu wenig im Vorfeld geklärt worden sei. Die Pflegekammer Niedersachsen wurde im vergangenen Jahr konstituiert und soll die Rechte von Mitarbeitern aus der Pflege vertreten. Wegen verpflichtender Mitgliedsbeiträge hatte es in der Vergangenheit wiederholt Kritik an der Kammer gegeben.

ERLAUBT, telefonische gehnehmigung an markus durch kamires

Neuer Vorsitz bei der VdK

[Wilhelmshaven/Friesland] Walther Schäfer ist der neue Vorsitzende des Kreisverbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V. in Friesland-Wilhelmshaven (kurz VdK). Schäfer will vor allem die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins weiter stärken. Der Sozialverband VdK setzt sich unter anderem für die Interessen von Senioren und Rentern, sowie von Pflegebedürftigen und Pflegenden ein. Der Kreisverband hat derzeit 3.200 Mitglieder.

Einführung einer Kindergrundsicherung

Der Sozialverband VdK  und die Sozialministerin Carola Reimann haben sich jetzt für die Einführung einer Kindergrundsicherung ausgesprochen. 15,5 Prozent der Kinder in Niedersachen leben derzeit in Armut. Mit der Einführung einer Kindergrundsicherung könne die Situation von fast 200.000 Kindern in Niedersachen deutlich verbessert werden. Voraussetzung sei aber, dass das Geld auch direkt bei den Kindern ankomme und ihnen dadurch eine echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermögliche. Dafür müsse zunächst ein ganzheitliches Konzept entwickelt werden.  Außerdem dürfe die Sicherung nicht durch Sozialleistungen gekürzt werden, dann bliebe die Teilhabe der Kinder nämlich wieder auf der Strecke. An einem Konzept soll demnächst gearbeitet werden.

ERLAUBT

Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen bleibt hoch

[Oldenburg/Niedersachsen] Die Anzahl der armen Menschen ist in Niedersachsen nahezu unverändert hoch. So waren rund 1,24 Millionen im Jahr 2017 von Armut bedroht, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes belegen. Dass sind knapp 16 Prozent der niedersächsischen Bevölkerung. Das teilte heute (16.07.) der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V. mit. Allein aus der arbeitenden Bevölkerung sind rund 290.000 Menschen gefährdet. Die Regierung dürfe sich angesichts solch erschreckend hoher Zahlen nicht auf dem vielfach gerühmten Wirtschaftswachstum ausruhen, wenn längst nicht alle davon profitieren, heißt es von Seiten des VdK weiter. Wer einer Arbeit nachgeht, sollte davon auch seinen Lebensunterhalt finanzieren können. Weil dieser Anspruch vor allem bei befristet oder geringfügig Angestellten sowie Zeitarbeitern nicht gegeben ist, müssen diese Jobs eingedämmt werden, fordert der Sozialverband weiter und verweist auf die weitreichenden Folgen dieser atypischen Beschäftigungsverhältnisse. Wer heute nur geringen Lohn für seine Arbeit erhalte, lebe später ebenfalls mit einer Rente am Existenzminimum.

Bildquelle: Nationalflaggen.de

Oldenburg: Auszeichnung für Horst-Janssen-Museum

Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen verleiht heute Vormittag die Plakette „Barrierefrei“ an das Horst-Janssen-Museum in Oldenburg. Damit würdigt der Verband die behindertengerechte Gestaltung des Gebäudes sowie die vorbildliche Integration behinderter Menschen. Die Auszeichnung erfolgt um 11 Uhr im Horst-Janssen-Museum.

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