erlaubt, keine Nennung nötig

Sozialverband fordert Abschaffung von Klinikstrafen

[Oldenburg] Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen fordert die kürzlich eingeführten Strafzahlungen von Kliniken wieder abzuschaffen. Diese Zahlungen werden nach dem MDK-Reformgesetz fällig, wenn ein Patient länger als ursprünglich vorgesehen in der Klinik bleibt und betragen mindestens 300 Euro. Die Krankenhäuser und Gesundheitszentren seien auf das Wohl ihrer Patienten bedacht, so der Sozialverband. Die längeren Verweildauern der Patienten seien nicht das Ergebnis von Profitgier, sondern der fehlenden Anschlussversorgung geschuldet. Die Einrichtungen übernähmen angesichts fehlender Kurzzeitpflege oder Rehabilitationsmaßnahmen oftmals die Nachsorge für Patienten.

Sozialverband fordert neues Finanzierungsmodell

[Oldenburg] Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen hat das bisherige Vorgehen der Pflegekammer Niedersachsen bei deren Finanzierung kritisiert. Mit einer Zwangsfinanzierung durch die Mitglieder sei das Ziel der Einbringung von Pflegenden bislang nur mäßig erreicht worden, so der Verband. Nach Meinung des VdK sei eine Finanzierung durch die Arbeitgeber angemessener. Der Landesvorsitzende für Niedersachsen und Bremen, Friedrich Stubbe, kritisierte dass gerade im Hinblick auf Finanzierungsfragen zu wenig im Vorfeld geklärt worden sei. Die Pflegekammer Niedersachsen wurde im vergangenen Jahr konstituiert und soll die Rechte von Mitarbeitern aus der Pflege vertreten. Wegen verpflichtender Mitgliedsbeiträge hatte es in der Vergangenheit wiederholt Kritik an der Kammer gegeben.

ERLAUBT, telefonische gehnehmigung an markus durch kamires

Neuer Vorsitz bei der VdK

[Wilhelmshaven/Friesland] Walther Schäfer ist der neue Vorsitzende des Kreisverbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V. in Friesland-Wilhelmshaven (kurz VdK). Schäfer will vor allem die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins weiter stärken. Der Sozialverband VdK setzt sich unter anderem für die Interessen von Senioren und Rentern, sowie von Pflegebedürftigen und Pflegenden ein. Der Kreisverband hat derzeit 3.200 Mitglieder.

Einführung einer Kindergrundsicherung

Der Sozialverband VdK  und die Sozialministerin Carola Reimann haben sich jetzt für die Einführung einer Kindergrundsicherung ausgesprochen. 15,5 Prozent der Kinder in Niedersachen leben derzeit in Armut. Mit der Einführung einer Kindergrundsicherung könne die Situation von fast 200.000 Kindern in Niedersachen deutlich verbessert werden. Voraussetzung sei aber, dass das Geld auch direkt bei den Kindern ankomme und ihnen dadurch eine echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermögliche. Dafür müsse zunächst ein ganzheitliches Konzept entwickelt werden.  Außerdem dürfe die Sicherung nicht durch Sozialleistungen gekürzt werden, dann bliebe die Teilhabe der Kinder nämlich wieder auf der Strecke. An einem Konzept soll demnächst gearbeitet werden.

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